Plakate vorgestellt
Wie die CDU die Wahl gewinnen will

Sicherheit, Arbeit, Familie: Das sind die Kernthemen, mit denen denen Kanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel die Bundestagswahl gewinnen will. Bei den Wahlplakaten setzt die Partei auf schwarz-rot-goldene Farbenspiele.
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BerlinKanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel will die Bundestagswahl mit den Kernthemen Sicherheit, Arbeit und Familie gewinnen – und mit schwarz-rot-goldenen Farbenspielen. „Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben“, lautet der Kernslogan der Plakat-Kampagne, die Generalsekretär Peter Tauber am Donnerstag in Berlin vorstellte. Merkel selbst präsentiert diesen Kernsatz auf einem der Plakate vor schwarz-rot-goldenem Hintergrund lächelnd mit dunkelblauem Blazer und typischer Halskette aus schwarzen, rosafarbenen und türkisen Steinen.

Alle Themen-Plakate spielen im Hintergrund mit den deutschen Nationalfarben Schwarz, Rot und Gold. Ein goldgelber Streifen liegt jeweils über einem roten auf einem schwarzen im Hintergrund. Einen besonderen Schwerpunkt legt die Partei auch auf Europa. Erstmals gibt es laut Tauber ein eigenständiges europapolitisches Plakat, auf dem neben einer angedeuteten blauen Europaflagge und einem schwarz-gold-roten unteren Teil das Motto „Europa stärken heißt Deutschland stärken.“ zu lesen ist.

Merkel will ihre Partei im Wahlkampf für die Entscheidung am 24. September in der Mitte des politischen Spektrums verortet sehen - symbolisiert durch den Schriftzug „Die Mitte. CDU“. Er wird etwa bei öffentlichen CDU-Veranstaltungen wie Pressekonferenzen eingesetzt.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Was mir noch fehlt: für eine glaubwürdige, verlässliche Politik - auch im Dunstkreis von Trump!
    Ein aktuelles Gedankenspiel: Würde Merkel auf Wunsch von Trump Deutschland in Mexiko, im Iran, in Syrien oder in Nord-Korea einmarschieren lassen?
    Wir erinnern uns, dass sie 2003 als CDU-Vorsitzende und Oppositions-Führerin dem damaligen Kanzler Schröder in den Rücken gefallen ist und für die Teilnahme Deutschlands am Irak-Krieg plädiert hatte ("der Angriff auf den Irak sei eine unumgängliche Schadensbegrenzung", FAZ vom 27.3.2003). Übrigens hatte Frau Merkel das seinerzeitige, wie wir heute wissen, richtige Verhalten von Herrn Schröder in ihrer Bundestagsrede vom 13.9.2002 als den "schamlosesten Betrug am Wähler" denunziert! Welch eine Fehleinschätzung!
    Die Frage ist nun: wird Merkel einem Trump die Stirn bieten? Die ersten Merkel-Statements im Hinblick auf die Einhaltung von Werten sind noch wenig konkret. Konkreter sind die willfährigen Aktionen ihrer Ministerin von der Leyen und ihres Koalitionspartners Seehofer.
    Mein Bauchgefühl läßt nichts Gutes erwarten. Auch wenn ich sehe, wie Frau Merkel den anderen schlimmen Autokraten, Erdogan, hofiert. Da würde ich mich, wie damals bei Schröder, bei einem SPD-Kanzler besser aufgehoben fühlen!

    https://youtu.be/a0iOQ2xjWlU
    Viel Spaß und neue Erkenntnisse beim Anhören!

    PS: Zum Glück läßt der aktuelle Zustand von Frau von der Leyen's Bundeswehr obiges Gedankenspiel absurd erscheinen. Aber ob das Merkel und Trump begreifen?

  • Was mir noch fehlt: für eine zukunftsorientierte, unverbrauchte, frische Politik!
    So wie sich die Kanzlerin auf den Errungenschaften der Agenda 2010-Politik der SPD ausgeruht hat, die sie kürzlich nochmals explizit gelobt hatte (allerdings mehr, um Martin Schulz eine auszuwischen als Ex-Kanzler Schröder zu belobigen), so will sie sich jetzt auf der von der SPD seinerzeit eingeführten Rente mit 67 ausruhen, wenn sie behauptet, es bestehe bis 2030 kein Handlungsbedarf bei der Rente, weshalb die Union dem smarten Rentenkonzept der SPD nichts entgegenstellen will.
    Offensichtlich hat die Kanzlerin die Zukunft nicht mehr im Blick, negiert sie doch die, u.a. durch die weitere Absenkung des Rentenniveaus, drohende Altersarmut, das absehbare Demografieproblem sowie die drohenden Beitragsrückgänge aufgrund des Schrumpfens des Produktionsfaktors Arbeit durch die fortschreitende Digitalisierung und Sharing Economy. Ein Adenauer wird sie nicht mehr!
    Besser für das Land wäre, die Kanzlerin würde sich zum Ausruhen auf ihren verdienten Ruhestand zurückziehen, und einem smarten, unverbrauchten Vordenker wie Martin Schulz das Steuerruder übergeben.
    Es sind Wahlkampfzeiten:
    https://youtu.be/dOa-fcp74uU
    Und im übrigen: nach der Wahl ist vor der Wahl:
    http://youtu.be/0zSclA_zqK4
    Viel Spaß und neue Erkenntnisse beim Anhören!

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