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Plan der Länder: NKL und SKL sollen fusionieren

Das staatliche Lotteriegeschäft wird neu geordnet. Die Länder wollen die beiden Anbieter NKL und SKL zu einer gemeinsamen Anstalt fusionieren. Damit reagieren sie auch auf massive Umsatzeinbußen. Das letzte Wort haben die Ministerpräsidenten.

BerlinDie um ihr Wettmonopol kämpfenden Bundesländer wollen die zwei staatlichen Klassenlotterien neu ordnen und fusionieren. Die seit Jahrzehnten getrennt agierenden Nordwestdeutsche Klassenlotterie (NKL) und die Süddeutsche Klassenlotterie (SKL) sollen zusammengeführt werden. Eine entsprechende Empfehlung zur Gründung einer Gemeinsamen Klassenlotterie der Länder (GKL) beschlossen am Donnerstag die Finanzminister in Berlin. Endgültig zustimmen müssen noch die Ministerpräsidenten.

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Damit reagieren die Länder nicht nur auf die geforderte Neuordnung des staatlichen Glücksspielmonopols. Grund für die Fusion sind auch massive Umsatzeinbußen bei den staatlichen Lotteriegesellschaften.

Die Länder befürchten, dass die NKL und SKL weiter an Bedeutung verlieren, wenn sie sich nicht neu aufstellen. Die künftige GKL soll auch in neue Produkte investieren.

Anteilseigner der NKL mit Sitz in Hamburg sind Berlin, Bremen, Brandenburg, Hamburg, das Saarland, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt sowie Schleswig-Holstein. Die SKL mit Sitz in München wird von Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Sachsen, Rheinland-Pfalz und Thüringen getragen.

Die Ministerpräsidenten der Länder wollen am 6. April über die Zukunft des Glücksspielmarktes entscheiden. Zuletzt hatten sie angekündigt, den Sportwettenmarkt für private Anbieter zu öffnen und so große Teile dieses Milliarden-Geschäftes aus der Illegalität herausholen. Offen ist bisher, wie weit eine Liberalisierung geht.

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