Plan zur Gründung einer Initiative gegen Jugendarbeitslosigkeit
Clement gibt seine Jobplanung preis

HB BERLIN. Der scheidende Wirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) will künftig als Unternehmensberater arbeiten. Außerdem denke er darüber nach, „dass ich doch mal über das schreiben sollte, was ich in der Reformarbeit der letzten drei Jahre erlebt habe“, sagte Clement dem Hörfunksender NDR Info.

Zudem wolle er eine Initiative gegen Jugendarbeitslosigkeit gründen. Die Arbeitslosigkeit in diesem Bereich müsse überwunden werden. „Daran werde ich weiter arbeiten - in Zukunft eben als Privatmann.“

Zugleich kritisierte er die jüngsten Vorgänge in seiner Partei heftig. Clement kommentierte den Sturz von SPD-Chef Franz Müntefering mit den Worten „das waren Chaostage“. Die Vorgänge seien einer Partei unwürdig, die vor der Aufgabe stehe, weiterhin Regierungsverantwortung zu tragen. In einer Zeit des Umbruchs wollten die Menschen Orientierung, betonte Clement. Für die Selbstbeschäftigung oder gar Selbstbefriedigung der Partei habe er nicht das geringste Verständnis.

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