Politbarometer
Mehrheit gegen Staatseinstieg bei Opel

Das Politbarometer des ZDF bringt Überraschendes an den Tag: Eine knappe Mehrheit der Bundesbürger lehnt eine staatliche Beteiligung bei dem angeschlagenen Autobauer Opel ab.

HB MAINZ. 41 Prozent der Befragten befürworteten den Einstieg des Staates bei Opel, 52 Prozent lehnten ihn ab, berichtete das ZDF am Freitag vorab aus der Umfrage der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen. Die übrigen Befragten waren unentschieden.

Lediglich die Anhänger der Linken sind mit 56 Prozent mehrheitlich für ein staatliches Engagement (dagegen: 37 Prozent). Die Anhänger der SPD sind gespalten (dafür: 46 Prozent, dagegen: 48 Prozent) und in den anderen Parteianhängergruppen überwiegt in dieser Frage die Ablehnung (CDU/CSU-Anhänger: 58 Prozent, FDP-Anhänger: 60 Prozent, Grünen-Anhänger: 67 Prozent).

Die wirtschaftliche Lage in Deutschland wird jetzt so pessimistisch bewertet, wie zuletzt zu Beginn der großen Koalition vor vier Jahren: nur acht Prozent beurteilen sie als gut, 45 Prozent als teils gut, teils schlecht und 47 Prozent als schlecht. Weit weniger negativ und in den letzten Jahren auch vergleichsweise konstant fällt dagegen die Einschätzung der eigenen wirtschaftlichen Situation aus. Diese bezeichnen 43 Prozent als gut, 42 Prozent als teils-teils und nur 14 Prozent als schlecht.

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