Politik gegen „Pegida“

Zentralrat der Muslime fordert klare Worte

Nach der Demonstration der Anti-Islam-Bewegung „Pegida“ am Montag in Dresden fordert der Zentralrat der Muslime eine klare Positionierung der Bundesregierung. Rassismus dürfe nicht salonfähig werden.
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Knapp 9000 Menschen nahmen am Montag an der Demo der Anti-Islam-Bewegung „Pegida“ in Dresden teil. Quelle: ap

Knapp 9000 Menschen nahmen am Montag an der Demo der Anti-Islam-Bewegung „Pegida“ in Dresden teil.

(Foto: ap)

DresdenAls Reaktion auf Demonstrationen der Anti-Islam-Bewegung „Pegida“ hat der Zentralrat der Muslime eine klare Positionierung der politischen Spitze gegen Rassismus eingefordert. „Rassismus ist keine Meinung“, sagte der Vorsitzende des Zentralrats, Aiman Mazyek, am Dienstag in Dresden. Dort hatten sich am Montagabend laut Polizei 10 000 Menschen an einer „Pegida“-Demonstration beteiligt, so viele wie noch nie.

Die Slogans der Demonstranten zeigten, dass Ausländerfeindlichkeit und antisemitischer Rassismus salonfähig geworden seien, sagte Mazyek. Bisher fehlende deutliche Worte von Bundespolitikern, angefangen bei der Kanzlerin, seien auch ein Grund dafür.

„Aber was uns besonders erschreckt, ist, dass Teile des Bürgertums zumindest eine gewisse Sympathie haben oder meinen, dass das Establishment, die Politik, die Gesellschaft nicht in der Lage sind, die Probleme anzugehen.“ Das sei eine gefährliche Gemengelage. „Wir haben nicht fünf vor zwölf, sondern eher fünf nach zwölf“, sagte Mazyek.

  • dpa
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22 Kommentare zu "Politik gegen „Pegida“: Zentralrat der Muslime fordert klare Worte"

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  • Es kommt noch ein ganz anderer Aspekt dazu:

    1. Wir haben hier in Deutschland zu viele "Räte".

    2. Diese "Räte" haben zu viel Macht.

    3. Dass dieser Machtzuwachs überhaupt entstanden ist, haben die Schläfer in unseren Parteien zu verantworten.

    Ein Rat, Beirat, Zentralrat von wem auch immer, hat das Recht, auf Anforderung seine Erfahrungen und Erkenntnisse in eine Angelegenheit, Debatte, Diskussion einzubringen, also zu beraten.

    Entschieden wird dann unabhängig, von den gewählten Institutionen.

    Von den "Räten" in Deutschland gewinnt man immer mehr den Eindruck, dass es sich um eine Art Zweit-Regierung handelt, mit der sich die Erst-Regierung ( die gewählte) erst abstimmen muß.

  • Da ist es zu unbequem!

  • Es wäre doch mal gut wenn der Zentralrat der Muslime auch ganz deutliche Worte gegen kriminelle Muslime ausspricht vom IS und solche Banden ganz zu schweigen. Meistens sind es doch nur sehr "leise" und Äußerungen mit Hintertüren und hintenrum wieder Schuldzuweisungen an andere was von den Muslimen kommt.
    Aus meiner Sicht ist der Islam nicht fähig zur Selbstkritik.

  • Herr Mazyek fordert also mal wieder. Nun ja, anders kennen wir ihn ja auch nicht. Wenn er doch auch so eifrig gewesen wäre, als im Sommer seine Schäfchen "Juden ins Gas" gröhlten und laut ihre Sympathie mit Hitler verkündeten. Aber da war wochenlang kein Pieps von ihm zu hören, und wenn, dann nur Beschwichtigungen, Relativierungen und Verharmlosungen.

  • Aha, der Zentralrat der Muslime fordert also klare Worte. Ich frage mich schon lange, warum unsere Politik vom Zentralrat der Muslime keine klaren Worte fordert. Was passiert in so manchen Moscheen? Wie kann es sein, dass dort junge Menschen in kurzer Zeit derart radikalisiert werden, dass sie am liebsten alle umbringen wollen, die nichts mit dem Islam am Hut haben und es teilweise tun? Der Verfassungsschutz beobachtet nur und die Politik schweigt. Es wird ja schon nicht so schlimm werden. Als der IS, damals noch ISIS faselte, sie wollen einen Gottesstaat errichten, ging bei vielen Bürgern die Alarmglocken an und bei unseren Politikern?? Nix, Vakuum! Gibt es bezüglich der Asylpolitik aber von normalen Bürgern Proteste, werden sie gleich in die rechte Ecke gestellt. Wie war das? ... in Dresden wird protestiert, aber dort gibt es kaum Ausländer? Mag ja sein, aber diese Leute denken mit ihrer Aktion an ganz Deutschland und nicht nur an Dresden. Und der Aufschrei, als die CSU anmahnte, die Ausländer sollten im öffentlichen Raum und auch zu Hause deutsch sprechen. Was ist daran falsch? So manche Türkin, die schon über 40 Jahre hier lebt, kann sich immer noch nicht verständigen. Also überläßt man es dem Kindergarten und der Schule, dass ihre Kinder deutsch lernen. So kommen viele Kinder mit dem Schulstoff nicht mit, weil ihre Deutschkenntnisse so miserabel sind. Die Konsequenz, man schreit wieder nach mehr Geld, um die schulische Bildung der Ausländer zu fördern. Und wenn Erdogan hier als "Popstar" auftritt und den Türken ihre Gehirnwäsche verabreicht, was macht unsere Politik? Sie schweigt.
    Schon gewußt: Es gibt mitten in Europa, nämlich in Griechenland ein Volk, die Pomaken, die in Thrakien nach dem Recht der Scharia leben. Eine Klage einer Muslima wurde von griechischem Gericht ablehnigt beschieden, da ja die Scharia gelte!!!
    Ach übrigens, in Berlin Kreuzberg heißt ein Weihnachtsmarkt nicht mehr Weihnachtsmarkt, sondern Wintermarkt. Ein Schelm, der Böses dabei denkt!

  • …....mehr als 60% der unter 6-jährigen Moslems sind, dann weiß doch jeder einigermaßen intelligente Mensch, wo wir in Deutschland in 30 Jahren stehen.

    Die Dt. werden ausgedünnt, von innen und von außen, was ja nicht bei der unkontrollierten Vermehrung im Inneren und Zuzug von Außen verwunderlich ist, da ist dann bald kein Platz mehr für dt. Inländer.

  • Dieser Äußerungen sind wieder wie größtenteils und auch nicht anders zu erwarten, Hetze gegen Deutschland. Es ist eine Bodenlose Frechheit sich als Ausländer (auch wenn er eventuell einen dt. Paß hat) in die inneren Angelegenheiten eines anderen Staates einzumischen. Genau so ist es aber auch ihn dann noch Aufmerksamkeit durch Presse, welcher Art auch immer zukommen zu lassen.

  • Recht haben Sie. Ich sehe mich gerade nach der nächsten Demo um!

  • Mazyek der ewig Fordernde!
    Der Herr soll sich mal bei den Muslimbrüdern erkundigen, was sie so vorhaben in der Welt. Ungeschönt propagieren Sie ihr Ziel einer islamischen Weltherrschaft. Dass die Kulturvölker in der Mitte Europas sich dagegen wehren, ist nur zu verständlich. Und wie sagte Erdogan in einer seiner unsäglichen Reden: Unser Problem, die Ausbreitung des Islam, wird über die Geburtenrate gelöst. Wenn heutzutage in Offenbach bei Fft./M. mehr als 60% der unter 6-jährigen Moslems sind, dann weiß doch jeder einigermaßen intelligente Mensch, wo wir in Deutschland in 30 Jahren stehen.
    Hier gilt zur Bewahrung unserer abendländischen Kultur: "Wehret den Anfängen", wenn es nicht schon zu spät ist dafür. Und Demonstrationen der hier Beheimateten sind nun das friedlichste, was passieren kann.

  • Der duetsche Bürger fordert vom Zentralrat der Muslime ein klares Bekenntnis zu unseren Gesetzen und Werteverständnis. Der Zentralrat sollte seine muslimischen Mitbürger eher auffordern sich an den Demosntrationen der PEGIDA gegen IS-Terror, Salafismus und sonstigen radikalen Islamisus zu beteiligen. Doch hier gibt es seitens der Muslime in diesem Land keine klare Kante!

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