Politiker distanzieren sich Hohmann-Äußerungen
„Unterste Schublade des Antisemitismus“

Der hessische CDU-Bundestagsabgeordneten Martin Hohmann gerät wegen seiner Rede zum Tag der deutschen Einheit immer stärker unter Druck. Die Bundesregierung forderte die Union auf, über „weitere Maßnahmen“ nachzudenken.

HB BERLIN. Die Bundesregierung hat die als antisemitisch kritisierten Aussagen des CDU-Bundestagsabgeordneten Martin Hohmann als „nicht akzeptabel und unerträgliche Entgleisung“ kritisiert. Regierungssprecher Thomas Steeg sagte am Freitag, es sei jetzt Sache der Union, darüber nachzudenken, „ob weitere Maßnahmen erforderlich sind“.

Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel hat sich unterdessen klar von den Hohmann-Äußerungen distanziert. „Das sind völlig inakzeptable und unerträgliche Äußerungen, von denen wir uns auf das Schärfste distanzieren“, erklärte Merkel am Freitag. Sie habe dies im Gespräch mit Hohmann auch unmissverständlich deutlich gemacht.

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