Politischer Aschermittwoch
CSU und SPD – mit gebremstem Schaum

In Berlin regieren Union und SPD, doch in Bayern ist Attacke angesagt. Schließlich stehen Kommunal- und Europawahl an. Wie Genossen und Christsozialen am Aschermittwoch der Spagat gelungen ist. Wir haben genau hingehört.
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DüsseldorfRedenschreiber sehnen den Politischen Aschermittwoch herbei. Es ist ihr Festtag. Denn dann dürfen sie sich richtig austoben – und ihre Chefs nach Herzenslust und voller Wucht auf den politischen Gegner einprügeln lassen. Überziehen? Geht fast nicht – wird ja alles nur im Spaß gesagt.

Doch in diesem Jahr bereitete Aschermittwoch den Mitarbeitern in den Büros von SPD und CSU – seit jeher Hauptduellanten in den bayrischen Festzelten – Kopfzerbrechen. Ihr Problem: In Berlin regieren Union und SPD in der Großen Koalition und spätestens seit der Affäre Edathy mit dem Rücktritt von Minister Hans-Peter Friedrich (CSU) ist das Verhältnis der Partner gelinde gesagt angespannt.

Also nicht zu viel Attacke – des Koalitionsfriedens zu liebe. Andererseits stehen in Bayern in elf Tagen Kommunalwahlen an, Ende Mai wird das Europaparlament gewählt. Zu viel Rücksichtnahme ist also auch nicht angebracht. Ein politischer Spagat. Den die CSU in ihrer Halle in Passau, die SPD bei ihrer Veranstaltung in Vilshofen meistern mussten. Wir haben genau hingehört, wie sich die Redner geschlagen haben.

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  • Peter Tauber führt ein DOPPELLEBEN als Arsenij Jazenjuk!

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    http://sch-einesystem.tumblr.com/post/78655830496/

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