Porträt
Ursula von der Leyen (CDU)

Die niedersächsische Sozialministerin Ursula von der Leyen (47) hat in der CDU eine Blitzkarriere absolviert. Nun sieht es ganz so aus, als würde sie Familienministerin in einer großen Koalition.

HB HANNOVER. Mit Familie kennt sich die Ärztin privat bestens aus: Sie hat sieben Kinder, das jüngste ist noch nicht schulreif. Von der Leyens Vater ist Niedersachsens früherer Ministerpräsidenten Ernst Albrecht (CDU).

Seit Frühjahr 2003 gehört die 47-Jährige dem Kabinett von Niedersachsens CDU-Ministerpräsident Christian Wulff an - erst gut anderthalb Jahre zuvor war sie aktiv in die Politik eingestiegen. Wie Merkel fehlt ihr die klassische "Ochsentour" durch die Partei.

Ihre bundesweit Karriere begann von der Leyen im Sommer 2004 mit ihrer Mitarbeit in der Kommission zur Gesundheitsreform. Später zog sie überraschend ins höchste Gremium der CDU ein, ins Präsidium.

In der Sozialpolitik in Niedersachsen leitete die Ministerin einen von vielen Betroffenen als hart empfundenen Strukturwandel ein: Die Vergabe öffentlicher Gelder muss sich aus ihrer Sicht weitaus stärker als bisher an der Bedürftigkeit von Menschen orientieren. Ferner will von der Leyen eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf erreichen.

Über Ereignisse aus ihrem Leben schreibt von der Leyen eine wöchentliche Kolumne in der "Bild"-Zeitung. Ohne Berührungsängste posiert sie auch mit ihren Kindern vor Kameras - Gegner werfen ihr deswegen vor, sie instrumentalisiere ihr Privatleben.

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