Positive Arbeitsmarktentwicklung
Rentenkassen verzeichnen Milliarden-Plus

Die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt spült kräftig Geld in die Kassen der Rentenversicherung. Von Januar bis April 2008 konnten die Alterskassen nach Handelsblatt-Informationen gut zwei Milliarden Euro mehr Pflichtbeiträge einnehmen als in den ersten vier Monaten des Vorjahres. Sollte der kräftige Aufwärtstrend bei den Löhnen anhalten, würde dies auch die Rentner beglücken.

BERLIN. Dies ist ein Plus von 4,3 Prozent. Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) demonstriert Gelassenheit: „Das entspricht unseren Erwartungen“, versichert Sprecher Dirk von der Heide. Allerdings hatten die Schätzer für das Gesamtjahr nur ein Wachstum von 3,1 Prozent prognostiziert.

Die Einnahmedelle des Monats März, als der Beitragsfluss fast stagnierte, erweist sich als einmaliger Ausreißer. Im Monat April legten die Pflichtbeiträge gegenüber dem Vorjahresmonat um satte 5,0 Prozent auf 13 Mrd. Euro zu. Dabei dürfte sich auch die Tariferhöhung um 5,1 Prozent für die rund zwei Millionen Beschäftigten im Öffentlichen Dienst erstmals niedergeschlagen haben.

Sollte der kräftige Aufwärtstrend bei den Löhnen anhalten, würde dies auch die Rentner beglücken. Bislang peilt die Bundesregierung für 2009 eine Anhebung um 2,0 Prozent an. Experten glauben inzwischen, dass der Wert deutlich übertroffen wird. Beitragssenkungen sind hingegen nicht vor 2012 zu erwarten.

In der Nachhaltigkeitsrücklage der Rentenversicherer schlummern inzwischen 10,2 Mrd. Euro. Vor einem Jahr waren es 7,8 Mrd. Euro gewesen.

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