Prämie könnte auf bis zu 1000 Euro steigen
Zwangsversicherung gegen Sturm- und Flutschäden rückt näher

Der vom Bundesjustizministerium eingesetzte Bund-Länder-Arbeitskreis „Elementarschädenversicherung“ will bis November konkrete Ergebnisse vorlegen, berichtet eine Tageszeitung unter Berufung auf den Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

HB/dpa BERLIN. Eine Pflichtversicherung für Hausbesitzer gegen die Folgen von Naturkatastrophen rückt einem Bericht der Tageszeitung „Die Welt“ zufolge näher. Der Arbeitskreis folgt einem Beschluss der Länderfinanzminister, die sich Anfang Juni für eine bundesweite Einführung ausgesprochen hatten. Ob die Versicherung bereits im kommenden Jahr kommen könnte, stehe noch nicht fest.

Nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) würde ein privater Hausbesitzer für eine als risikoarm eingeschätzte Region bei einem Immobilienwert von 300 000 Euro und einem Selbstbehalt von mehreren tausend Euro für sämtliche Elementarschäden inklusive Sturm und Hagel weniger als 100 Euro im Jahr zahlen müssen. „In Hochrisikoregionen könnte die Prämie dagegen auf bis zu 1000 Euro steigen“, sagte ein Versicherungsexperte des DIW, Reimund Schwarze, der Zeitung.

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