Präsidentenamt
Linke will Schauspieler Sodann nominieren

Die Partei Die Linke will den ehemaligen Tatort-Kommissar Peter Sodann in das Rennen um das Amt des Bundespräsidenten schicken. Für die SPD-Kandidatin Gesine Schwan dürfte mit der Nominierung ein Sieg unmöglich werden.

HB BERLIN. Ein Fraktionsvertreter bestätigte am Dienstag in Berlin, dass die Kandidatur des 72-jährigen ostdeutschen Schauspielers nach einer Fraktionssitzung am Nachmittag in Berlin öffentlich verkündet werden solle. Sodann war bereits 2005 kurzzeitig für eine Bundestagskandidatur für die Linkspartei im Gespräch gewesen.

Damit schwinden die Chancen für SPD-Kandidatin Gesine Schwan, die bei der Wahl im Mai nächsten Jahres auf Stimmen der Linken angewiesen ist. Allerdings ist möglich, dass die Herausforderin von Amtsinhaber Horst Köhler in einem zweiten oder dritten Wahlgang Stimmen der Linkspartei erhält.

Ein Sprecher der Fraktion nannte Medienberichte über eine Festlegung auf Sodann Spekulation. Die Entscheidung falle in der Sitzung am Mittag.

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