Präsidiumssitzung der CDU
Union will Streit um Gesundheitsreform diskreter austragen

Die Union will ihren Streit um eine langfristige Gesundheitsreform nicht mehr auf offener Bühne austragen. CDU-Chefin Angela Merkel lehnte es am Montag nach einer Sitzung des Bundesvorstands ab, Details zum Stand der Verhandlungen zu nennen.

HB BERLIN. Merkel sagt, CDU und CSU seien „auf dem Weg, eine Einigung zu versuchen“, die Schwesterparteien arbeiteten daran, zu einem Ergebnis zu kommen.

Nach Angaben von Teilnehmern hatte sich die Parteivorsitzende in der Vorstandssitzung „verhalten optimistisch“ geäußert. Teilnehmer schöpften Hoffnung, dass der Streit demnächst beigelegt werden kann.

Merkel habe aber auch ihre Schmerzgrenze deutlich gemacht. So müsse am Ende tatsächlich eine Gesundheitsprämie eingeführt werden. Diese definiert die CDU so, dass bei den Krankenkassen für jeden Versicherten ein gleich hoher Betrag ankommt. In Gespräch sind 180 Euro.

Die CDU-Chefin hatte sich am Freitag mit CSU-Chef Edmund Stoiber getroffen, um über das weitere Vorgehen zu reden. Klar scheint nun zu sein, dass es zunächst einmal keine weiteren Treffen zwischen Vertretern beider Parteien in größerer Runde geben wird.

Nach den bisherigen beiden Treffen waren in den vergangenen Wochen vor allem die Meinungsunterschiede zwischen CDU und CSU deutlich geworden. Stattdessen soll nun „hinter den Kulissen“ weiter gesprochen werden.

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