Pro-Wehrpflicht-Tagung
Struck warnt vor Ende der Wehrpflicht

Aus Sicht von Bundesverteidigungsminister Peter Struck (SPD) unterstützt die Verankerung der Armee in der Gesellschaft eine "politische Kultur der Zurückhaltung“ beim Einsatz der Streitkräfte. Entsprechend hat er eindringlich vor einer Aufgabe der Wehrpflicht gewarnt.

HB BERLIN. Die Verankerung der Armee in der Gesellschaft unterstütze eine „, sagte Struck am Dienstag in Berlin bei einer Pro-Wehrpflicht-Tagung des Beirats der Inneren Führung der Bundeswehr. Mit der Wehrpflicht werde auch einer „Privatisierung militärischer Einsätze“ weitestgehend vorgebeugt.

Ohne auf die Folterungen im Irak durch US-Soldaten einzugehen, sagte Struck, er sei felsenfest überzeugt, dass vor allem die Wehrpflicht Auswüchsen vorbeuge, die alle Regeln des Völkerrechts, der Menschenrechte und des Anstands verhöhnten. Für Deutschland wären uneingeschränkt verfügbare interventionsfähige Streitkräfte auch außenpolitisch kein gutes Signal, fügte der Minister hinzu.

Zur Kritik, dass es aufgrund der vergleichsweise niedrigen Zahl der eingezogenen Wehrpflichtigen keine Wehrgerechtigkeit mehr gebe, sagte Struck lediglich, niemand stelle den Gleichheitsgrundsatz in Frage.

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