Protest gegen Arbeitszeitverlängerungen
Verdi kündigt Streiks im öffentlichen Dienst an

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi will im öffentlichen Dienst in Baden-Württemberg, Niedersachsen und Hamburg streiken. Die Gewerkschaft protestiert damit gegen Arbeitszeitverlängerung und für Übernahme des mit dem Bund ausgehandelten Tarifvertrages.

HB BERLIN. In den Unternehmen sollten ab 30. Januar Urabstimmungen stattfinden. Schwerpunkte seien Kliniken, Kitas und Straßenverkehrsbetriebe sowie die Müllabfuhr, sagte Verdi-Vorsitzender Frank Bsirske. Ab dem 6. Februar müsse bei entsprechender Zustimmung der Beschäftigten mit unbefristeten Streiks gerechnet werden. Hintergrund ist eine geplante Arbeitszeitverlängerung verschiedener kommunaler Arbeitgeber um 1,5 auf 40 Stunden.

„Für uns ist damit eine Situation eingetreten die nicht mehr hinnehmbar ist, so Bsirske. Arbeitszeitverlängerungen seien in der jetzigen wirtschaftlichen Situation das absolut falsche Signal. Bsirske verwies darauf, dass 400 000 Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst zur Disposition stünden. Er warf den Arbeitgebern vor, auf Diktat statt auf Kompromiss zu setzen. „Wir werden uns gegebenenfalls auf einen sehr langen Arbeitskampf einstellen."

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%