Protest gegen Studiengebühren
Polizei nimmt Studenten bei Krawallen fest

Nach Protestaktionen hunderter Studenten gegen die Einführung von Studiengebühren ist es in Frankfurt am Main zu Ausschreitungen auf dem Universitätsgelände gekommen. 47 Studenten wurden nach einer stundenlangen Belagerung durch die Polizei festgenommen.

HB FRANKFURT AM MAIN. Wie die Polizei mitteilte, schlug eine Gruppe von jungen Leuten in der Nacht zum Donnerstag Fensterscheiben und zündete Müllcontainer an. Als die Polizei für Ordnung sorgen wollte, hätten sich die Randalierer gegen 02.00 Uhr im Café „KOZ“ eingeschlossen.

Nach stundenlangen vergeblichen Versuchen auch des Allgemeinen Studentenausschusses (ASTA), die Belagerten zum Aufgeben zu bewegen, stürmten die Beamten schließlich das Café und nahmen 47 Personen vorübergehend fest. Nach Aufnahme der Personalien wurden sie am Donnerstagmorgen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Am Mittwoch hatten protestierende Studenten am Rande des Fußball-WM-Spiels Argentinien-Niederlande den öffentlichen Nahverkehr in Frankfurt teilweise lahm gelegt. Auch am Frankfurter Hauptbahnhof sorgten sie für Verspätungen. Mehrere Studenten sprangen im Bahnhof auf die Gleise und blockierten damit vorübergehend einzelne Zugverbindungen.

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