Quadriga-Preis
Merkel und Medwedew glätten die Wogen

In der deutsch-russischen Beziehung gibt es derzeit einige Baustellen. Vielleicht trafen sich Angela Merkel und Dimitri Medwedew deswegen im Vorfeld der Regierungskonsultationen zu einem ganz entspannten Spaziergang.
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Unter dem Eindruck strittiger Themen haben sich Kanzlerin Angela Merkel und Russlands Präsident Dmitri Medwedew vor Beginn der 13. deutsch-russischen Regierungskonsultationen in Hannover zu einem persönlichen Gespräch getroffen. Merkel empfing den Kremlchef in einem Restaurant am Berenbosteler See.

Die Konsultationen werden begleitet von der heftigen Debatte über den zurückgezogenen Quadriga-Preis für den russischen Ministerpräsidenten Wladimir Putin. Ferner herrscht Unmut über das wegen der EHEC-Krise verhängte russische Importverbot für deutsches Gemüse und teilweise für Fleisch sowie die hohen Gaspreise und die scharfen Visa-Regeln.

Merkel und Medwedew dürften versucht haben, mit ihrem Gespräch im kleinen Kreis vor Beginn der Konsultationen gemeinsame Linien abzustecken. Über Inhalte wurde zunächst nichts bekannt.

Die deutsch-russischen Handelsbeziehungen streben in diesem Jahr auf einen Rekord zu. Dennoch beklagt die deutsche Wirtschaft massive Handelshemmnisse. Der Chef des Ostausschusses der Deutschen Wirtschaft, Metro-Chef Eckhard Cordes, hielt Moskau in der Regierungszeitung „Rossijskaja Gaseta“ vor, seine Wirtschaft zu sehr abzuschotten - etwa mit hohen Importzöllen.

Der Deutschen Presse-Agentur sagte Cordes, Visa-Pflicht auf deutscher und eine Registrierungspflicht auf russischer Seite belasteten die Wirtschaft immens. Gleichwohl geht er für 2011 von einem bilateralen Rekord-Handelsvolumen von 70 Milliarden Euro aus.

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  • @usr6293

    Und für wen sprechen Sie?
    Etwa für "Leidende Oligarchen im Exil"?

    Mein Gott, soviel substanzloses Geschwafel kann nur von einem Schreibroboter kommen! Normalerweise müßten Sie wissen, daß die von hohem Roß der Eitelkeit gestifteten Preise inzwischen das Papier nicht mehr wert sind, auf dem sie stehen.
    Und wer kennt denn schon den Quadriga-Preis? Herrje, selbst das Handelsblatt bleibt den Beweis der angeblichen Betroffenheit der russischen Presse schuldig.
    Dort kräht übrigens kein Hahn danach!

    Das Land hat ganz andere Probleme als das "Tandem".
    Aber davon verstehen Sie, AuftragsschreiberIn, nichts!

    p.s. Sie haben vergessen, die Zugverspätungen der DB Putin und seinem Klon anzulasten! Das ist handwerklich unsauber.

  • Mag sein, daß in Rußland nicht alles im Lot ist, aus westlicher Sicht. Rußland (und die UdSSR) war bisher aber sehr verläßliche Partner.

  • Treuer Stalinist Wladimir Putin, der für seine dunklen kriminellen Machenschaften, Betrug, Machtmissbrauch und Verbrechen gegen eigenes Volk regelrecht und in voller Übereinstimmung mit den anerkannten Normen des Völkerrechts längst auf eine Anklagebank zusammen mit solchen dubiosen Persönlichkeiten wie Gaddafi, Mubarak, Ahmadinedschad oder Milosevic gehört - diesen Putin wollte man trotz aller Logik und gesundem Menschenverstand wieder ehrenamtlich mit einem deutschen Preis auszeichnen. Putin verdient keine internationale Anerkennung und keine Auszeichnungen, sondern ein internationales Gerichtsverfahren in Den Haag.

    Einen solchen dubiosen, skrupellosen, gewissenlosen, autoritären, korrupten und verbrecherischen Politiker, schamlosen wissenschaftlichen Plagiator, Ex-Spion und hochrangigen KGB-Mann wie Putin mit einem Ehrenkreuz (Frankreich, 2006), einem Dankesorden in der Kategorie Politik (Deutschland/Sachsen, 2009) und jetzt einem Quadriga-Preis (Deutschland, 2011) zu würdigen und salonfähig zu machen, ist aus meiner persönlichen Sicht sowie aus Sicht vieler Bürger und Europäer inakzeptabel und beschämend.

    Putin noch einmal eine Auszeichnung verleihen zu wollen ist nicht nur eine Schande für Deutschland, sondern auch ein gewichtiger Verdacht auf Bestechung und korrupte Beziehungen der europäischen Politiker und Wirtschaft zum kleptokratischen Putins Regime.

    Putin ist ein dreister Dieb und eingefleischter Bandit. Für seine zahlreichen schweren Verbrechen, beginnend mit seinem großen wirtschaftlichen Betrug im St.Petersburger Bürgermeisteramt, für Machtmissbrauch und gesetzwidrige Bereicherung, für die Bombenanschläge auf Wohnhäuser in Moskau, Wolgodonsk und Rjasan (damals an der Spitze des KGB/FSB) müsste Putin schon längst verurteilt worden sein.

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