Raketen-Angriff
Bundeswehr-Stützpunkt in Afghanistan beschossen

Ein Bundeswehr-Stützpunkt im Norden Afghanistans ist in der Nacht mit Raketen beschossen worden. Es gab aber weder Verletzte noch Sachschäden. Auch auf dem Geländer eine US-Firma schlugen Raketen ein.

HB BERLIN. Ein Sprecher des Einsatzführungskommandos in Potsdam sagte am Samstag, es seien weder Menschen verletzt worden, noch sei Sachschaden entstanden. Insgesamt seien drei oder vier Raketen in der Gegend des Wiederaufbauteams der Bundeswehr eingeschlagen. Eine sei im Stützpunkt niedergegangen, als Blindgänger aber nicht explodiert. Die weiteren Raketen seien auf dem Gelände eines afghanischen Armeestützpunkts und auf dem Gelände einer US-Sicherheitsfirma eingeschlagen. Da alle drei Komplexe in direkter Nachbarschaft lägen, sei unklar, wem der Angriffe galt.

Die afghanische Polizei habe nach den Angriffen ein benachbartes Dorf durchsucht und dort auch mehrere Menschen festgenommen. Einzelheiten nannte der Sprecher nicht. Es sei auch unklar, ob hinter den Angriffen radikalislamische Taliban steckten. Die Raketen seien von selbst gebauten Vorrichtungen abgefeuert worden und daher nicht zielgenau gewesen. Wie stets bei solchen Vorfällen hätten die Bundeswehr-Soldaten umgehend die Maßnahmen zu ihrer eigenen Sicherheit erhöht, sagte der Sprecher, ohne Einzelheiten zu nennen. Der Stützpunkt der Bundeswehr gehört zu den regionalen Wiederaufbauteams, die zur Stabilität und mehr Sicherheit in den Regionen sorgen sollen.

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