„Rastalocken-Kandidat “
Kalbitzer scheitert bei Bürgermeister-Wahl

Bekannt wurde er durch Internet-Trinkspiele: Tobias Kalbitzer wollte in Schongau Bürgermeister werden. Erst in der Stichwahl musste sich der27-Jährige mit den Rastalocken geschlagen geben.
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SchongauDer durch seine Rastalocken und Internet-Trinkspiele bekannt gewordene Bürgermeisterkandidat Tobias Kalbitzer ist bei den bayerischen Kommunalwahlen knapp gescheitert. Bei der Stichwahl in seiner oberbayerischen Heimatstadt Schongau fehlten dem 27-Jährigen am Ende 32 Stimmen. Kalbitzer erhielt nach Behördenangaben 49,7 Prozent der Stimmen, sein Kontrahent Falk Sluyterman von der SPD 50,3 Prozent.

Für bundesweites Aufsehen hatte Kalbitzer mit einem Facebook-Video gesorgt, in dem er unter seinem aus einem Rap-Hit stammenden Spitznamen Karl-Heinz Rumgedisse auftritt. In Unterhosen und mit Sakko öffnet er sich in dem Filmbeitrag eine Flasche Bier, trinkt diese auf ex und fordert seine Bürgermeister-Konkurrenten auf, es ihm nachzutun.

Kalbitzer erklärte später, er habe ein bisschen Lockerheit in den Wahlkampf bringen wollen. Die Idee machte ihn immerhin bundesweit bekannt und brachte ihm offenkundig auch in Schongau viele Unterstützer ein: Bei der Stadtratswahl vor zwei Wochen stach der unabhängige Kandidat die CSU-Konkurrenz klar aus. Damit sitzt der Rasta-Mann künftig im Schongauer Stadtrat.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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