Rauchverbot
Gastgewerbeumsatz sinkt weiter

Deutschlands Gastwirte spüren offenbar zunehmend die Folgen der Teuerungswelle und des Rauchverbots: Der Umsatz in der deutschen Gastronomie ist weiter rückläufig.

HB WIESBADEN. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mittelte, setzten die Unternehmen des Hotel- und Gaststättengewerbes im April nominal 0,7 Prozent mehr, real aber 1,7 Prozent weniger um als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Dabei sah es allerdings in der Hotellerie besser aus als in der Gastronomie.

Verglichen mit dem April 2007 wurde im Beherbergungsgewerbe mit nominal plus 4,2 und real plus 1,5 Prozent ein Anstieg des Umsatzes verzeichnet. Einen noch deutlicheren Anstieg gab es bei den Kantinen und Caterern, zu denen auch die Lieferanten der Fluggesellschaften gehören, mit nominal plus 11,4 und real plus 8,7 Prozent.

Im Gaststättengewerbe wurden dagegen nominal 3,7 und real 5,8 Prozent weniger umgesetzt. Von Januar bis April stieg der Umsatz im Gastgewerbe nominal um 1,4 Prozent, ging aber real gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 1,2 Prozent zurück.

„Die Konsumlaune in Deutschland hat sich insgesamt eingetrübt, darunter leidet insbesondere die Gastronomie“, sagte eine Sprecherin des Branchenverbandes Dehoga in Berlin.

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