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Reaktion auf Kritik: Westerwelle erwartet Stimmungswende für die FDP

FDP-Parteichef Guido Westerwelle lassen die verheerenden Umfrageergebnisse kalt. Für ihn seien das Momentaufnahmen. Er rechne vielmehr mit einer Stimmungswende bis zum nächsten Jahr für seine Partei.

Guido Westerwelle: "Ich bin durch sehr tiefe Umfragetäler schon gewandert, ich habe schon wunderbare Höhen bei Wahlergebnisse erleben dürfen." Quelle: dpa
Guido Westerwelle: "Ich bin durch sehr tiefe Umfragetäler schon gewandert, ich habe schon wunderbare Höhen bei Wahlergebnisse erleben dürfen." Quelle: dpa

HB BERLIN. „Die Zustimmung zur FDP wird sehr schnell wieder steigen, wenn die guten Ergebnisse auch unserer Politik immer sichtbarer werden“, sagte Westerwelle nach einer FDP-Präsidiumssitzung am Montag in Berlin. Als Beispiele nannte Westerwelle die gute Wirtschaftslage und die sinkende Arbeitslosigkeit.

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Zur Kritik an seiner eigenen Person sagte er: „Ich bin durch sehr tiefe Umfragetäler schon gewandert, ich habe schon wunderbare Höhen bei Wahlergebnisse erleben dürfen. Eines hat mir diese Zeit auch gezeigt: Wenn man etwas als richtig erkannt hat, dann muss man beharrlich an seinem Kurs auch festhalten.“

Die erste Sitzung der FDP-Spitze nach der Sommerpause stand unter dem Eindruck eines wachsenden Unmuts der Parteibasis über das Erscheinungsbild der FDP. Westerwelle will sich im September in vier großen Regionalkonferenzen der Parteibasis stellen.

Zuvor nahm FDP-Vize Andreas Pinkwart den Parteichef und Außenminister gegen parteiinterne Kritik in Schutz genommen. „Ich denke, dass wir noch besser werden können und besser werden müssen. Auf jeden Fall ist uns nicht geholfen, wenn wir interne Führungsdebatten austragen“, sagte Pinkwart am Montag am Rande der ersten FDP-Präsidiumssitzung nach der Sommerpause.

Die schwierige Lage für die FDP wird auch Westerwelle angelastet. „Es sind auch Fehler gemacht worden, aber Guido Westerwelle und Generalsekretär Christian Lindner haben unsere volle Unterstützung“, sagte der NRW- Landesparteichef dazu.

Die Hessen-FDP fordert sogar vom Parteichef, sich aus der Innenpolitik herauszuhalten. „Guido Westerwelle soll das Amt des Außenministers ausfüllen und glaubhaft vertreten“, sagte Hessens Landesparteichef Jörg-Uwe Hahn dem Handelsblatt. Generalsekretär Lindner müsse die Innenpolitik abdecken. Westerwelle solle sich beispielsweise zur Flutkatastrophe in Pakistan äußern und nicht zur Sicherungsverwahrung.

  • 23.08.2010, 20:37 UhrAnonymer Benutzer: herbniza

    Ob sich diese Armleuchter nun selbst zerfleischen oder nicht spielt wirklich keine Rolle mehr. bei mir ist die FDP ein fuer alle mal unten durch und ich vermute, dass andere Liberale aehnlich denken.

  • 23.08.2010, 16:49 UhrAnonymer Benutzer: Geheimrat

    Welles image-Schamanen haben ihm des Kaisers neue Kleider angezogen und er meint, daß ihn alle so sehen.

    Seine optimistische Heuchelei unterstreicht eigentlich nur noch den Realitätsverlust und die Unfähigkeit der FDP.


  • 23.08.2010, 16:12 UhrAnonymer Benutzer: Lübecker

    Es wird alles nicht reichen die FDP in den nächsten Monaten bis zur bundestagswahl wieder "hoffähig" zu machen. Es ist kein imageverlust es ist ein identitäts-und Glaubwürdigkeitsverlust! Regieren zu wollen, dabei zu sein - schön - aber können muss man es und handeln wie versprochen! Das ist nicht geschehen. Die drei Landtagswahlen werden ein Desaster für die FDP - leider.

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