Reaktion auf OECD-Bildungsstudie
Bulmahn sieht Arbeit der Regierung bestätigt

Bildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) sieht trotz des schlechten Abschneidens in der jüngsten OECD-Bildungsstudie die Politik der Bundesregierung grundsätzlich bestätigt.

HB BERLIN. Im RBB-Inforadio sagte sie am Dienstag, in der Studie werde sehr deutlich, dass Deutschland noch immer unter den Versäumnissen der 80er und 90er Jahre leide. „Die sind auch nicht kurzfristig aufholbar, weil die Wirkungen der richtigen Weichenstellungen, der richtigen Initiativen, die gestartet wurden, eben nicht sofort spürbar sind.“

Das A und O der Reformen sei die Ganztagsschule, sagte Bulmahn und wertete dies als „eine ausdrückliche Bestätigung der Initiative der Bundesregierung“. Die OECD weise darauf hin, dass man in Deutschland einen breiten gesellschaftlichen Konsens für die Entwicklung von Ganztagsschulen, für eine bessere individuelle Betreuung brauche. „Wir haben leider noch immer eine völlig unsinnige Debatte, die nach dem Motto verläuft: Klasse oder Masse“, sagte die Ministerin.

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