Reaktion des Bundes der Vertriebenen
Steinbach hält Polens Forderungen für unrealistisch

Die Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen, Steinbach, hat die Regierungen von Polen und Deutschland kritisiert. Die hätten Gelegenheiten zur Verständigung ungenutzt verstreichen lassen

HB BERLIN. Die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, Erika Steinbach, glaubt nicht, dass das polnische Parlament mit seinen Entschädigungsforderungen an Deutschland Erfolg haben wird. Dieser Beschluss vom Freitag sei international genauso wenig durchsetzbar wie die Wiedergutmachungs-Klagen deutscher Vertriebener gegen Polen, sagte Steinbach am Samstag im Hessischen Rundfunk.

Außerdem erhob Steinbach schwere Vorwürfe gegen die Regierungen Deutschlands und Polens. Die polnischen Forderungen machten deutlich, dass beide Staaten gründlich versagt hätten, kritisierte sie. Auch 15 Jahre nach dem Fall des eisernen Vorhangs sei keine Lösung gefunden worden. Dabei habe es ausreichend Zeit und Gelegenheit gegeben, sich zu verständigen.

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