Reaktionen auf Väter-Teilzeit
„Ein freier Nachmittag ist ein Witz“

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Wie gut lässt sich Väter-Teilzeit in Arbeitsalltag integrieren?

Sebastian Siek vertritt eine gegenteilige Meinung. „Die Befürworter für Gabriels Egotrip sollten bedenken, was dieser freie Tag dem Steuerzahler extra kostet: Berlin - Goslar und zurück.“ Ob Gabriel diese Extrawurst aus eigener Tasche bezahle, fragt Siek ironisch. Ähnlich argumentiert auch der User „Republikaner“ in seinem Kommentar auf handelsblatt.com: „An einer derartig exponierten Stellung gegenüber Verbrauchern und unserer Industrie mutet diese Aktion - um es freundlich zu formulieren - extrem merkwürdig an.“ User „zephyroz“ erkennt in Gabriels Vorstoß eine „oberlehrerhafte Besserwisserei“. Für ihn selbst gilt: „Ich gehe gern zur Arbeit und werde nie und nimmer Vaterzeit nehmen!“

Wie gut sich die Väter-Teilzeit in den Arbeitsalltag integrieren lässt, ist ebenfalls umstritten. Kristina Hinz glaubt nicht, dass es einem „Arbeitgeber gefällt, wenn man einmal pro Woche nicht zur Arbeit kommt“. Uwe Ostertag fragt, wie sich ein Handwerker auf dem Bau solche Sachen leisten können solle – und das auch noch ohne Lohnabzug. „Man kann den überprivilegierten Gabriel nicht mit einem normalen Menschen vergleichen.“ Und Werner Zman meint, alleinerziehende Väter würden in der Gesellschaft gar nicht wahrgenommen werden. Zudem gebe es keine Arbeitsplätze für sie. Den Deutschen Familienverband bringt das zu dem Schluss: " Leider haben wir noch einiges zu tun beim Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf!“

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