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Deutsche Industrie bewertet Beitrittsverhandlungen mit der Türkei positiv

HB DÜSSELDORF. Die deutsche Industrie hofft darauf, dass es für ausländische Investoren durch einen EU-Beitritt leichter wird, in die Türkei zu gehen. Siegfried Goll, Vorstandsvorsitzender des Autozulieferers ZF Friedrichshafen sagte dem Handelsblatt. „Unternehmen, die weltweit Produktionswerke haben, begrüßen eine möglichst große europäische Union, um so viele Hemmnisse wie möglich abzubauen. Einheitliche Bestimmungen, eine einheitliche Währung und eine Unterstützung der Wirtschaft durch die Gesetzgebung wünschen wir uns auch von der Türkei.“

Jürgen Großmann, Geschäftsführender Gesellschafter des Stahkonzerns Georgsmarienhütte, sagte dem Handelsblatt: „Die Türkei wächst stärker als Europa und wir brauchen stark wachsende Mitglieder.“ Durch die Türkei könne das Wohlstandsgefälle gemindert werden. Die Konkurrenz aus der Türkei, die über Stahlhändler ins Land komme, sieht Großmann eher als Herausforderung denn als Bedrohung.

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