Deutschland

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Rede in Paris: Bundesbank-Chef drängt Frankreich zum Sparen

Frankreich müsse mehr Disziplin an den Tag legen, meint Bundesbank-Präsident Jens Weidmann. Dem Land mehr Zeit zur Bewältigung seines Haushaltsdefizits einzuräumen, sei falsch.

Bundesbank-Präsident Weidmann: Frankreich nicht mehr Zeit zum Sparen geben. Quelle: Reuters
Bundesbank-Präsident Weidmann: Frankreich nicht mehr Zeit zum Sparen geben. Quelle: Reuters

Paris/FrankfurtBundesbank-Präsident Jens Weidmann hat Frankreich zu mehr Sparsamkeit ermahnt. Zwar sei es anerkennenswert, dass das Nachbarland sein strukturelles Defizit in den vergangenen Jahren verringert habe. „Mit Blick auf die weiterhin bestehenden Herausforderungen in der Fiskalpolitik halte ich es aber für geboten, die bestehenden Regeln zum Defizitabbau einzuhalten“, sagte Weidmann am Donnerstagabend in Paris. Die Glaubwürdigkeit der neuen Regeln dürfe nicht dadurch in Frage gestellt werden, „dass deren Flexibilität direkt bei der ersten Belastungsprobe voll ausgereizt wird“.

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Die EU-Kommission rechnet für kommendes Jahr mit einem Anstieg des französischen Haushaltsdefizits auf 4,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Sie hat vorgeschlagen, der nach Deutschland zweitgrößten Volkswirtschaft der Euro-Zone zwei weitere Jahre einzuräumen, um ihr Defizit unter die zulässige Höchstmarke von drei Prozent zu senken.

Weidmann geht das zu weit: „Aus meiner Sicht schadet übermäßige Flexibilität in der Fiskalpolitik mehr, als sie nützt.“ Er erinnerte an die Aufweichung des Stabilitäts- und Wachstumspakts 2005, als Deutschland und Frankreich gemeinsam den Vertrag ausgehebelt hatten. Dies habe auch zu den Problemen beigetragen, „mit denen wir heute zu kämpfen haben“, sagte Weidmann zu Beginn eines zweitägigen Frankreich-Besuchs in der deutschen Botschaft in Paris.

  • 24.05.2013, 06:35 Uhrnur-mal-so-nebenbei

    Na hoffentlich haben sich hier alle einmal den Parteitag der AfD in Ingolstadt angesehen. Auch auf sonstigen Parteitagen ging es ja teilweise recht lustig zu. In Ingolstadt wurden nach der Auszählung der Stimmen plötzlich Stimmzettel entdeckt, die noch offen herumlagen. Mal im Ernst, so etwas soll die neue Hoffnung Deutschlands sein??? Da empfiehlt der Herr Lucke, dass der AfD in Bayern gar nicht antritt, weil er Angst hat, die AfD kommt im Wettbewerb zur CSU und zu den freien Wählern unter die Räder.

    Bei den Piraten war das Ganze ja noch lustig aber beim AfD, einem Altherrenverein, ist das einfach nur noch peinlich.

    Unterm Strich bleibt die CDU an erster Stelle, denn mit ihr und dem Euro können sich Deutschlands Millionäre auf stetig steigende Vermögen verlassen. Im Gegenzug werden die immer mehr Deutsche mittellos.

  • 24.05.2013, 01:28 UhrZum_Glueck_gibts_die_AFD

    Unseren Politikern fehlt nicht nur das nötige Rückgrat, sondern auch der nötige Verstand und wenigstens ein elementares Grundwissen über die Finanzmärkte!

    Ach ja, und natürlich auch ein Mindestmaß an Charakter und Anstand...

  • 23.05.2013, 22:01 Uhrwhoknows

    Herr Weidmann, sie machen sich lächerlich in Frankreich, sie sollten sich mehr um die Rechtsbrüche der EZB kümmern. Baustellen gibt es dort genug: STEP, Target2, LTRO, Collaterals, SMP, OMT, geplante ABS Käufe etc. Von der Bankenunion ganz zu schweigen.

    Die Franzosen lachen doch über die geschleifte Macht der Bundesbank kaputt, vor dem Euro haben sie vor der Bundesbank gezittert.

    Um die Macht der Bundesbank zu knacken wurde doch u.a. der Euro eingeführt. Naja und natürlich um das europäische Großreich durch Krisen zu erzwingen.

    Der Euro ist ein politisches Projekt und damit ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit!!

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