Wirtschaftsminister Philipp Rösler gehen die Pläne zur Reform der Öko-Strom-Förderung nicht weit genug. Unter anderem schlägt er eine „verbindliche Direktvermarktung“ für neue EEG-Anlagen vor.
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Kommentare

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  • Rösler und Altmaier können jetzt viel heiße Luft erzeugen. Wenn die nächste Regierung Rot/Grün ist, gehen wir ungebremst weiter in Richtung Öko-Sozialismus. Die letzten Wahlen haben gezeigt, daß der deutsche Michel nichts dazugelernt hat, und gerne rotgrün wählt. Die FDP/CDU wiederum verdient einen Denkzettel für ihre gebrochenen Wahlversprechen aus 2009 (Laufzeitverlängerung + Steuersenkung).

  • Ziel der von der Bundesregierung (CDU/CSU/FDP)beschlossenen Energiewende ist, dass in absehbarer Zeit ein Großteil des in Deutschland erzeugten Stroms aus Erneuerbaren Energien kommen soll. Der Vorschlag von Hr. Rösler lässt nicht erkennen, wie dieses Ziel erreicht werden soll. Statt dessen will er wohl Axt an die teuren Offshore Wind Anlagen legen, die doppelt so hohe Einspeisevergütungen erhalten wie Onshore-Anlagen.
    BTW: Dass Betreiber von Erneuerbare Energien Anlagen auch den Strom vergütet bekommen, den sie aufgrund von Netzengpässen nicht einspeisen können ist durchaus sinnvoll. Bis heute gab es noch keine Situation im Netz, in der die Erneuerbaren Energien mehr als 60 % der Netzlast erzeugt haben. Wenn diese Anlagen trotzdem abgeregelt werden müssen, dann liegt das ausschließlich an den unflexiblen Großkraftwerken (Braunkohle, Atomkraftwerke), die somit auch dafür verantwortlich sind, dass Strombezieher zu bestimmten Zeitpunkten noch Geld erhalten. Die Politik sollte den Großkraftwerksbetreibern Vorschriften zur Teillastfähigkeit machen und zusehen,dass der Emissionshandel wieder auf die Beine kommt. Hier ist Herr Rösler gefragt!

  • @laika0231
    Sie sollten sich einmal bei einigen Stadtwerken vor allem im süddeutschen Raum erkundigen und dort nachfragen, ob die Erneuerbaren Energien, insbesonder die Photovoltaik, Netzprobleme verursachen oder nicht. Rösler hat völlig Recht, dass hier 1. keine Vergütungen mehr gezahlt werden dürfen und 2. kein Zubau nach dem Motto "spielt keine Rolle, ob der Strom gebraucht wird oder nicht" betrieben werden darf.

    Leider sind Sie ein ahnungsloser Geselle und wollen auch noch die Stromverbraucher für diesen Unfug aufkommen lassen. Damit schwimmen Sie auf der Welle von Trittin und seinen Adepten.

  • @laika0231
    Oh, Ah, jetzt sollen also wirtschaftlich betriebene Großkraftwerke in die Unwirtschaftlichkeit gezwungen werden, um den hoch subventionierten und überteuerten Zufallsstrom unterzubringen.

    Vielleicht sollten Sie auch bedenken, dass Grundlast-Kraftwerke die Netzstabilität gewährleisten. Das alles können Sie nach dem demnächst anstehenden längerfristigen Netzausfall durchdenken, nachdem Sie 30 kg verdorbenes Fleisch aus Ihrer Tiefkühltruhe entsorgt haben.

    Viel Vergnügen!.

  • ich würde es lieber als "Chaosstrom" anstatt "Zufallstrom" bezeichnen, weil das Wettersystem kein stochastisches System ist.

  • Rösler spricht sich in seinem Papier außerdem dafür aus, die Entschädigung für abgeschaltete Anlagen komplett zu streichen. Derzeit gilt: Wenn etwa ein Windrad vom Netz genommen werden muss, weil das Netz den produzierten Strom nicht mehr aufnehmen kann, erhalten die Betreiber dennoch mindestens 95 Prozent der Vergütung.

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    Das ist einer der wenigen sachliche guten sätze von Herrn Rösler! Und damit hat er vollkommen Recht! Diese ganze Subvention der Konzerne, der Einzelunternehmer muß endlich aufhören!! Kein Wunder, dass der Steuerzahler immer mehr ausgepresst wird!

    Richtig wäre es jedem Häuslebauer/Besitzer von Immobilien verschiedene Energieerzeugungen zu zu lassen! Solar, Erdwärme usw. Das wäre Liberal und "Marktgerecht" dazu. Anstatt immer nur den Zwang zu einer bestimmten Energieart. Schon schlimm geug das die Windmühlen die Landschaft sinnlos verschandeln. Denn das Energieproblem wird niemals gelöst werden!! Wie denn auch, wenn dieses System das ewige Wachstum-Mantra vor sich herschiebt! Die Zukunft deswegen heißt Krieg/Verteilungskämpfe. In welcher Form auch immer! Und das wird auch der Deutsche Michel zu spüren bekommen!!!

  • Ich hätte das noch eine Idee für die Energiepolitik, als Alternative zum EEG (Ich sehe das Problem in der Einspeisevergütung -> Geschenkte Verkaufsoptionen -> Ressourcenfehlallokation).

    Wie wäre es wenn einfach Betriebskonzessionen je nach Kraftwerksart begrenzt werden?

    Annahmen:
    (1) Es gibt KEINE gesetzliche oder sonstige Deckelung/Subventionierung/usw. der Strompreise (z.B. keine Mindestvergütung)
    (2) Strom darf nur ins Stromnetz eingespeist werden, wenn der Produzent dafür auch eine Lieferverpflichtung hat.

    Betriebskonzessionen, Beispiele:

    (a) Windkraftwerke:
    - Kein Begrenzung

    (b) Photvoltaikanlagen:
    - Kein Begrenzung

    (c) Pumpenspeicherkraftwerke:
    - Kein Begrenzung

    (d) Kernkraftwerke:
    - 0 TWh (So sieht die politische Realität ja seit Fukushima nun aus)

    (e) Stein-/Braunkohlekraftwerke:
    (e.1) Betriebskonzessionen:
    - 2013: 280 TWh
    - 2014: 250 TWh
    - 2015: 220 TWh
    - 2016: ...
    (e.2) Effizienzerhöhungskonzessionen
    - Keine
    - Stattdessen jährliche Neuvergabe der Betriebskonzessionen nach bester CO2-Bilanz.
    - Hinweis: Ein Kraftwerksneubau ist möglich, aber führt unweigerlich zur Abschaltung alter Kraftwerke.

    (f) Ölkraftwerke:
    (f.1) Betriebskonzessionen: 10 TWh
    (f.2) Effizienzerhöhungskonzessionen: Keine (d.h nur Ersatzinvestionen bisheriger Produzenten möglich)

    (g) Gaskraftwerke:
    (g.1) Betriebskonzessionen: 80 TWh
    (g.2) Effizienzerhöhungskonzessionen: Keine
    (g.3) Absicherungskonzessionen:
    - Werden täglich vom Bund gegen Entgelt versteigert
    - Wird nur wetterabhängigen Windkraft und Solarkraftwerksbetreibern gewährt
    - Werden nur gewährt, wenn die (offizielle) 1-Tageswetterprognose nicht eintrifft, und kurzfristig Gasproduktion zugeschaltet wird, um Lieferverpflichtungen zu bedienen.

    ...

    das obige ist natürlich nur eine Ideenskizze.

    Das mit den Konzessionen ist einfacher für Energiepolitik, weil auf den Strommix fokussiert wird. Dies erleichtert auch die Diskussion über klimapolitische Ziele.

  • Das ist ja lustig hier...soooo viele angebliche Schlaumeier, die ihren Senf zur Energeiwende geben. Dabei haben diese noch gar nicht mitbekommen, dass es kein ewiges Wachstum geben kann!!!

    Wir werden in Zukunft Verteilungskämpfe haben...um Rohstoffe, Wasser, Energie. Das dabei das Problem NICHT WIRKLICH ANGEGANGEN WIRD, SOLLTE EIGENTLICH JEDER HALBWEGS INTELLIGENTE MENSCH WISSEN!! Wer denkt eigentlich an die Zukunft der Kinder, die für all diesen Schwachsinn des Marktes und unendlichen Wachstums zahlen müssen?!! Was für ein Narzissmus doch unter den Menschen herrscht!! Und durch diesen Narzissmus geht die Menschheit zugrunde. Wir haben bereits überall Krieg und der arrogante Westen hat nichts besseres zu tun als sinnlose Debatten zu führen, anstatt das problem mal wirklich anzugehen!!

    KRANKE WELT IST DAS!!!



  • Ganz offensichtlich braucht Herr Dr. Rösler einen Job nach dem 22. September.

    Johannes Haug

  • Sie sollten sich besser Gedanken um Ihren Job machen!

    PV-Insider_und_Wähler

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