Deutschland

Diskussion: Kommentare zu: Arbeitgeber attackieren Rentenkonzepte

Oliver Stock, Chefredakteur Handelsblatt Online

Liebe Leserinnen und Leser,

Ihre Argumente sind gefragt. Sie haben einen Hinweis? Sie haben eine Meinung – wie bitte, sogar eine andere? In dieser Kommentarspalte bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich zu äußern. Andere Leser interessieren sich für Ihre Anmerkungen, vor allem dann, wenn Sie einen eigenen Blickwinkel mitbringen. Handelsblatt Online ist dafür die Plattform. Unser Anliegen ist es, dass es dabei inhaltlich, aber nicht persönlich zu Sache geht, meinungsfreudig, aber nicht bis ins Extreme. Dafür stehen unsere Moderatoren zur Verfügung. Sie greifen spätestens dann ein, wenn es unsachlich wird. Unser Moderatorenteam ist wochentags von 7.30 bis 21 Uhr dabei, in dieser Zeit können Sie kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind.

Darüber hinaus bitten wir Sie, sich nicht hinter einem Pseudonym zu verstecken. Beteiligen Sie sich mit Ihrem richtigen Vor- und Nachnamen an der Diskussion – so wie auch wir Redakteure mit unseren Namen für das einstehen, was wir veröffentlichen.

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag

Bleiben Sie fair!


Oliver Stock
Chefredakteur Handelsblatt Online
Ausrufezeichen

Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Community Richtlinien sowie unsere Netiquette.

Unsere Inhalte sind grundsätzlich nur für den Zeitraum von bis zu sieben Tagen nach Erscheinen kommentierbar. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Wir behalten uns vor, Leserkommentare, die auf Handelsblatt Online und auf unserer Facebook-Fanpage eingehen, gekürzt und multimedial zu verbreiten.

  • 04.02.2013, 22:32 UhrRDA

    Also wenn jeder selbst Schuld ist, wenn er/sie wenig verdient und keiner mit ihm solidarisch sein soll, dann muss auch der Verlustvortrag bei der Körperschaftsteuer nach einem Jahr ersatzlos gestrichen werden. DER kostet nämlich die Lohn- und Umsatzsteuerteuerzahler auch Unmengen von Geld.

  • 05.02.2013, 01:18 UhrAnne

    Anne
    Heute gibt`s Kitas und falls man die erforderlichen Kitaplätze hätte, könnte man seine Kids dort verwahren und selbst dem Niedriglohnjob (immerhin knapp über 30 % aller Arbeitnehmer und knapp über 20 % aller potenziellen Arbeitnehmer lt. BAA-Statistik) als Elternteil nachgehen. Vor 1992 war so etwas nicht der Fall. Die meisten Mütter blieben seinerzeit zuhause bei den Kids und haben demgemäß heute zu niedrige Rentenansprüche; was sich bei 2 bis 3 Kindern zu 4 bis 6 Rentenpunkten oder ca. 110 bis 165 Euro/Monat Rentenminderung summiert.
    Die Wirtschaftsvertreter zeigen eindrucksvoll um was es ihnen geht – um`s Geld und billige Lohnsklaven. Klar, die Mütter von damals kann man heute nicht mehr in neue Billiglohnjobs treiben – daher sind sie für die Wirtschaft und die meisten Parteien uninteressant. Wer zahlt denn eigentlich die etwaig höheren Renten für Mütter, welche vor 1992 geboren haben? Würde diese längst überfällige Korrektur von Gerechtigkeitsdefiziten von diesen stets an die Kameras drängenden publicitygeilen Wirtschaftsvertreter oder den Steuerzahlern bezahlt werden? Es wird Zeit, dass dieser BDA und seine Speichellecker aus der Politik endlich mal den Mund halten und sich nur dann zu Wort melden, falls sie – werteorientiert - zu einem Thema Beiträge liefern können.

  • 10.02.2013, 15:51 UhrRDA

    Zuerst einmal müssen alle Einwohner Deutschlands in die Rentenversicherung einbezogen werden. Beamte erhalten dann ergänzend den (großen) Betriebsrentenanteil ihrer Pension vom Dienstherrn, der kleine Rest kommt dann von der Rentenversicherung. Selbständige zahlen bis zu einem bestimmten Einkommen nur den Arbeitnehmeranteil und sukzessive mit höherem Einkommen auch den Arbeitgeberanteil.

    Dann kann ein aus Steuermitteln finanzierter Aufstockungsbetrag eingeführt werden (ähnlich der Ausgleichszulage in Österreich), der jede Rente um ca. 500 Euro erhöht. Der Betrag muss voll steuerpflichtig sein und ist an 40 Jahre rechtmäßigen Aufenthalts in Deutschland geknüpft. Finanziert werden kann der Betrag über eine Wertschöpfungsabgabe, die Unternehmen auf ihre Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung und auf gezahlte Körperschaftsteuer anrechnen lassen können. Letzteres verhindert Preisverzerrungen und zieht kapitalintensive Exportbetriebe stärker zur Finanzierung des Sozialstaates heran, als bisher.

  • Die aktuellen Top-Themen
FDP-Imagekrise: Die Partei, die Chancen ermöglicht

Die Partei, die Chancen ermöglicht

Die FDP steckt tief in der Krise. Der Ausweg: Die Boston Consulting Group soll die Marke „revitalisieren“. Dafür müssen nach einer Untersuchung von Boston Consulting nicht einmal die Inhalte geändert werden.

Nahost-Konflikt: Vermisster Soldat offenbar getötet

Vermisster Soldat offenbar getötet

Der von den Hamas verschleppte israelische Soldat ist wohl tot. Die Hamas erklärte, sie habe den Kontakt zu den Kämpfern verloren. Indessen beschloss der US-Kongress, Israel mit 225 Millionen Dollar zu unterstützen.

Asylbewerber aus Balkanstaaten: Bundesamt für Migration will strengere Regeln

Bundesamt für Migration will strengere Regeln

Asylbewerber aus den Balkanstaaten werden künftig schneller zurückgeschickt. Das Bundesamt für Migration fordert aber schärfere Regeln. Erst dann könne sich Deutschland um die Menschen kümmern, die Schutz brauchen.