Reformpläne
Elf Punkte für eine einfache Steuererklärung

Gute Nachrichten für alle Steuerzahler. Die Finanzminister der Länder haben einen Elf-Punkte-Plan für mögliche Steuervereinfachungen auf dem Tisch. Besonders interessant könnte der Arbeitnehmer-Pauschbetrag sein.
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München/BerlinMit einem Elf-Punkte-Plan wollen die Bundesländer einen neuen Vorstoß zur Steuervereinfachung unternehmen. Ein entsprechender Vorschlag soll heute von der Finanzministerkonferenz beraten werden. Zentrales Vorhaben sei die Anhebung des Arbeitnehmer-Pauschbetrages um 150 Euro auf 1.150 Euro, berichten die „Süddeutschen Zeitung“ und die „Welt“. Davon profitierten rund eine Million Arbeitnehmer.

Ein höherer Arbeitnehmer-Pauschbetrag vereinfacht die Steuererklärung erheblich, da der Nachweis der einzelnen Ausgaben entfällt. Hat der Steuerpflichtige Werbungskosten, die unter diesem Betrag liegen, muss er durch die Anhebung zudem weniger Steuern zahlen. Bereits im vergangenen Jahr war der Betrag um 80 Euro auf 1.000 Euro angehoben worden. Dieser Betrag war aber im Gesetzgebungsverfahren als zu gering bezeichnet worden.

Auch für die Nutzer eines häuslichen Arbeitszimmers wollen die Finanzminister der Vorlage zufolge die Steuererklärung vereinfachen. Künftig soll es Arbeitnehmern möglich sein, pauschal pro Monat 100 Euro beim Finanzamt als Aufwand anzugeben. Bisher mussten die Steuerpflichtigen die anteilig auf das Arbeitszimmer entfallenen Kosten für Miete, Finanzierung, Strom und Heizung nachweisen. Das bedeutete für sie, aber auch für die Mitarbeiter der Finanzämter, einen hohen Aufwand.

Damit die Steuererleichterungen keine Löcher in die staatlichen Kassen reißen, wollen die Länder an anderer Stelle Mehreinnahmen erwirtschaften. So sollen beispielsweise Handwerkerrechnungen unter 300 Euro künftig nicht mehr von der Steuer abgesetzt werden können. Das trifft eine verhältnismäßig hohe Anzahl von Steuerzahlern. Nach Daten der Länder lagen 2008 rund 56 Prozent der geltend gemachten Arbeitskosten für Handwerker unterhalb dieser Schwelle.

Eine weitere Regelung betrifft die Beteiligten an Private-Equity-Gesellschaften. Die Länder wollen eine Steuervergünstigung streichen, die bislang für einen Teil ihrer Einnahmen („carried interest“) gilt. Derzeit müssen die Investoren auf 40 Prozent dieser Einnahmen keine Steuern zahlen.

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Elf Punkte für eine einfache Steuererklärung

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Verhandlungen auf der Zielgeraden

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  • Wer in Deutschland das Beamtentum und den öffentlichen Dienst reduziert schafft sich als Partei letztendlich keine Freunde. Reden wir einfach von einer win-win-situation, dann wird ein Schuh draus, den auch manche BürgerINnen selbst anziehen wollen, nur sind sie nicht dabei. Ergo werden diejenigen, denen es dabei vortrefflichst zur Genüge reicht, weniger Kompetenz daran verschwenden die Apparatschiks auf ein anderes Niveau zu versetzen. Wirklich wollen, nein das nicht. Es handelt sich um das einträglichste Stimmvieh überhaupt. Die fdp kann davon ihr Lied jeden Tag neu singen. In einem Lande wie NRW werden sie es einmal wieder schmerzlichst erfahren müssen. Absturz bedeutet erneuter Kassensturz.

  • 30.04.2012, 02:59 UhrIhr Kommentar:

    Stimmt 100%-ig. Mit Lokführerin Merkel voll gegen die Wand. Politische Machtbesessenheit, gepaart mit einer unsagbaren Unfähigkeit, unterstützt von einem willfähigem und gut versorgtem Beamtentum ist dieser Staat schon längst am Ende (die 30-iger Jahre lassen grüßen). Auf der anderen Seite haben diese dusseligen Bürger offensichtlich nichts anderes verdient. Ist natürlich Alles nur meine Meinung und keine Beleidugung.

  • ALCHEMIE!
    Das Problem besteht nun einmal darin, aus stinkendem
    Kuhdung ein wohlriechendes Parfum destillieren zu wollen.
    Zunächst fehlen länderübergreifend vereinheitlichte Vorgehensweisen aller Finanzämter und ein neu zu schaffendes
    Strafrecht für Verfehlungen der Finanzverwaltung.
    Ziel einer Restauration dieses nicht weiter entwickelbaren Steuersystems des Wahnsinns ist zunächst die Eliminierung der durchschnittlich jährlichen Steuerrückerstattung auf Null durch Verminderung von Steuern aller Bürger.
    Der Witz:
    AUFKOMMENSNEUTRALE STAATS-TANKGUTSCHEINE.

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