0 Bewertungen
26.03.2008 

Zwar belegt das deutsche Stromnetz hinsichtlich seiner Zuverlässigkeit in Europa Spitzenplätze; allerdings stoßen die Netzbetreiber immer häufiger an Grenzen. Sie müssen die Leistungen konventioneller Kraftwerke drosseln, damit Windstrom aufgenommen werden kann, ohne die Systemsicherheit zu gefährden.

Nicht alle Beteiligten sind mit dem Gesetzentwurf rundum zufrieden. „Eine Zeitersparnis von einem Jahr löst kein Problem“, sagt Ralf Bischof, Geschäftsführer des Bundesverbandes Windenergie. Er fordert, die Höchstspannungsleitungen im Zweifelsfall auch unterirdisch zu verlegen, um Akzeptanzprobleme in der Bevölkerung zu reduzieren. In dieser Frage steckt noch Zündstoff für eine koalitionsinterne Debatte: Auch Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) plädiert für die unterirdische Verkabelung. Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) lehnt aber die Erdverkabelung wegen der damit verbundenen hohen Kosten und einer Vielzahl ungelöster technischer Fragen ab.

Artikel bewerten:
  • 1 Stern
  • 2 Sterne
  • 3 Sterne
  • 4 Sterne
  • 5 Sterne

Beiträge zum Thema

Anzeige

Weitere Beiträge aus dem Ressort

Anzeige

weiterBildergalerien

 

zurück vor
  • Krönung und Konfetti

    Krönung und Konfetti

    Der Parteitag der Demokraten ist im vollen Gang. Die Show in Denver soll Begeisterung und Siegesgewissheit vermitteln. Es geht darum, die Herzen der Amerikaner zu gewinnen. Bildergalerie 

  • Südossetien und Abchasien...

    Südossetien und Abchasien – abtrünnig und weitgehend isoliert

    Die autonomen Gebiete Südossetien und Abchasien in Georgien gelten seit vielen Jahren als Konfliktherde. Beide hatten sich nach dem Zerfall der Sowjetunion in Bürgerkriegen von Georgien abgespalten. Von der internationalen Gemeinschaft werden sie bis heute aber nicht a...Bildergalerie 

  • Aus dem Frühling in einen...

    Aus dem Frühling in einen frostigen Winter

    In dieser Woche jährt sich das Ende des „Prager Frühlings“ von 1968. Damals wollten tschechoslowakische Reformer das totalitäre System an eine Demokratie annähern. Der Versuch scheiterte in der Nacht zum 21. August 1968, als sowjetische Panzer auf Prag vorrückten.Bildergalerie 

  • „Das Schlimmste steht noc...

    „Das Schlimmste steht noch bevor“

    Die Finanzkrise beherrscht das diesjährige Treffen der Wirtschafts-Nobelpreisträger in Lindau. Die Top-Ökonomen Clive Granger, Daniel McFadden, John Nash und Myron Scholes analysieren für das Handelsblatt die Ursachen und skizzieren Wege aus der Krise. Bildergalerie 

 

Handelsblatt Experten + Meinungen

Handelsblatt-Kommentar

Die Pest des Zerfalls  Artikel in Merkliste

28.08.2008, 05:13 Uhr von Andreas Rinke

Gerade nach der Anerkennung der Unabhängigkeit der serbischen Provinz Kosovo stellt sich die Frage, wo die Grenze bei dem Prinzip der Selbstbestimmung der Völker verläuft: Was ist eine „gute“, was eine „schlechte“ Unabhängigkeit? Kommentar

Handelsblatt - Themen des Tages