Regierungspläne
Weniger Bürokratie für Unternehmen

Die Bundesregierung will Unternehmen offenbar von Verwaltungskosten in Milliardenhöhe befreien. Ein entsprechendes Eckpunkte-Papier soll Medien zufolge Mitte Dezember im Kabinett beschlossen werden.
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MünchenDie Bundesregierung will offenbar Unternehmen von Verwaltungskosten in Milliardenhöhe befreien. Das berichtet der „Focus“ unter Berufung auf ein Papier mit den „Eckpunkten zur Entlastung der Wirtschaft von Bürokratiekosten“ des Bundeskanzleramts, das Mitte Dezember im Kabinett beschlossen werden solle. Demnach sollen neun Vorhaben die Unternehmen um jährlich 1,6 bis 2,1 Milliarden Euro entlasten.

Einer der wichtigsten Punkte ist dem Bericht zufolge die „Reduzierung der Aufbewahrungsfristen von Rechnungen und Belegen gegenüber der Finanzverwaltung“, die allein 600 bis 800 Millionen Euro Entlastung bedeute.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Regierungspläne: Weniger Bürokratie für Unternehmen"

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  • Und auch was die div., zum Teil unnützen Meldungen an die Sozialversicherung betrifft, kann ganz viel geändert und eingespart werden.

    Bur Mal so ein Beispiel. Ein Gastwirt hat seine Mitarbeiterinnen unmittelbar nach Arbeitsaufnahme eingestellt und angemeldet. Die Minijobzentrale hat lt. Auskunft auch keinen Grund die Anmeldung zu beanstanden. Nach 1 1/2 Jahren kommt der Zoll und fordert den Gastwirt aus, eine "Sofortmeldung" abzugeben. Dabei halten es die Herren die zu viert erschienen nicht einmal für nötig Unterlagen wie Prüfungsauftrag (wurden angeblich von der Sozialversicherung beauftragt) vor Ort zu lassen. Auch haben die nichts hinterlassen woraus zu ersehen war, von welcher Dienststelle die kamen.

    So tickt Deutschland. Aber da sind Beamte am wirken und Beamte dürfen ja bekanntlich nichts annehmen, nicht einmal Vernunft.

    Der Vorgang betrifft zwar nicht mich aber einen guten Bekannten von mir.

  • Und auch was die div., zum Teil unnützen Meldungen an die Sozialversicherung betrifft, kann ganz viel geändert und eingespart werden.

    Bur Mal so ein Beispiel. Ein Gastwirt hat seine Mitarbeiterinnen unmittelbar nach Arbeitsaufnahme eingestellt und angemeldet. Die Minijobzentrale hat lt. Auskunft auch keinen Grund die Anmeldung zu beanstanden. Nach 1 1/2 Jahren kommt der Zoll und fordert den Gastwirt aus, eine "Sofortmeldung" abzugeben. Dabei halten es die Herren die zu viert erschienen nicht einmal für nötig Unterlagen wie Prüfungsauftrag (wurden angeblich von der Sozialversicherung beauftragt) vor Ort zu lassen. Auch haben die nichts hinterlassen woraus zu ersehen war, von welcher Dienststelle die kamen.

    So tickt Deutschland. Aber da sind Beamte am wirken und Beamte dürfen ja bekanntlich nichts annehmen, nicht einmal Vernunft.

    Der Vorgang betrifft zwar nicht mich aber einen guten Bekannten von mir.

  • Dies sind Absichtserklärungen, ohne Bestandsanspruch.
    Danke

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