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Diskussion: Kommentare zu: Schröder kritisiert ihre Kritiker

Oliver Stock, Chefredakteur Handelsblatt Online

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Oliver Stock
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  • 05.02.2013, 12:55 Uhrpeer-Bilderberger

    der nette Herr Steinbrück, sollte sich besser weiterhin sein Luxusleben von seinen Freuden, den Banksztern bezahlen lassen und den Mund halten, wenn es um deutsche Familien geht.

    +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    Wirbel um Steinbrücks Nebeneinkünfte Steinbrück lässt sich fürs Reden gut bezahlen
    zuletzt aktualisiert: 02.10.2012 - 16:31

    Berlin (RPO). SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück gerät wegen seiner Nebeneinkünfte in die Kritik. Deutsche Bank, J.P. Morgan, Ernst & Young - bei deutschen Konzernen ist er ein gefragter Redner. 7000 Euro und mehr lassen sich das die Unternehmen kosten.

    Der ehemalige Minister der Finanzen findet das unproblematisch – ganz im Gegensatz zu seinen Kritikern.

  • 05.02.2013, 13:44 UhrMichel

    Und welches Ziel hat die gute Frau Schröder?
    Darüber hinaus kennt die gute Frau offensichtlich nicht den Unterschied zwischen "wirksam" und "profitabel".
    Es lebe unsere Ministerriege.

    • 05.02.2013, 15:27 Uhrsebaki

      _DEN_ Unterschied scheinen Sie nicht zu kennen. Es gibt Gründe für die Familienpolitik, und Zwecke, die verfolgt werden; Profit gehört ausdrücklich nicht dazu, im Gegensatz zu z.B. menschlicher Zusammenhalt.

      War doch gar nicht so schwer, oder?

    • 05.02.2013, 17:33 UhrMutter

      Michel,
      es muss endlich schluss sein mit dem Kreuzzug gegen die Familien. Die Singles sollten viel mehr zur Kasse gezogen werden,weil sie nur an sich denken und Garnichts zur Geburtenrate beitragen. Die Doppelbelastung Kind und Beruf treibt unsere Mütter in den Tod. Das ist Ungerecht!!!!

    • 08.03.2013, 09:51 Uhrhermann.12

      Ich denke Frau Schröder kennt den Unterschied sehr wohl, weniger aber ihre Kritiker, die mit wirksam profitabel meinen, dies aber nicht offen sagen.
      Denn sie wollen um jeden Preis die Frauenerwerbsquote erhöhen und alles was Frauen erleichtert auf Einkommen zu verzichten um sich Familie zu widmen, eliminieren.
      Im Grunde genommen führt das letztlich zu einer immer weitergehenden totalen Ökonomisierung der Familie und deren kapitalistischer Ausbeutung.
      Schon heute ist der Prozess soweit fortgeschritten, dass die Geburtenrate immer weiter sinkt. Offensichtlich ist es billiger das zu ignorieren, da wir ja bei den Auswandererländern deren qualifiziertes Personal abschmarotzen können. Der Kollateralschaden der sozialen und kulturellen Ungleichgewichte, die damit einhergehen müssen ja nicht die Profiteure bezahlen.

      Besonders bitter ist, das solcherlei Kurzsichtigkeiten besonders von Parteien aufgegriffen werden, die gerne von Nachhaltigkeit sprechen.

      H.

  • 05.02.2013, 13:58 UhrFee


    Die Damen und Herren sollten zum Thema einfach einen Blick ins Grundgesetz werfen - zur Orientierung bezüglich Familienpolitik vllt. ganz hilfreich.

  • 05.02.2013, 15:33 Uhraj1968

    Die Familienpolitik unter "Küken Schröder" ist wieder da angelangt, wo sie Jahrzehnte vor sich her dümpelte: In der totalen Belanglosigkeit! Die letzte wirkliche Errungenschaft war das "Elterngeld", das Ursula von-der- Leyen gegen die verkrustete Altherrenriege durchboxte. Seit dem ist nichts mehr passiert. Im Gegenteil: Wenn man zwischen den Zeilen liest, dann ist nach der Wahl sozialer Kahlschlag angesagt. Ehegattensplitting weg. Freibeträge weg, Mitversicherung weg. "Das nutzt ja sowieso alles nichts". Außer vielleicht den paar Millionen Menschen, die es dann trifft. Als dreifacher Vater kann ich nur sagen: Geld führt nicht dazu, daß man sich Kinder anschafft oder nicht. Aber es hilft ungemein bei der Bewältigung des Alltags!

  • 05.02.2013, 15:45 Uhrmargrit117888

    Für mich würde eine wirklich gute Familienpolitik heißen:
    Da geben wo es nötig ist, wo Menschen wenig verdienen und es da lassen, wo es Mumpitz ist.
    Das Elterngeld war der letzte Usinn unserer Politiker.
    Wer hat partizipiert? Die Besserverdiener. Die Frau Richterin, Awältin usw.
    Wenn die ihre Kidner nicht alleine ohne Staatshilfe großziehen können, ja wer denn sonst?
    Die Verkäuferin mit kleinem Einkommen hatte dann ihre 300 € Erziehungsgeld, mehr nicht und das nur noch ein Jahr, früher war das zwei Jahre.
    Kindergeld für Reiche? Unsinn hoch drei.
    Kindergeld für Doppel- und Gutbverdiener? ebenfalls Blödsinn.
    Da passiert nämlich dann folgendes: Das Kindergeld geht sofort aufs Konto des Kindes und deswegen laufen heute schon die 15jährigen durch die Stadt und kaufen und benehmen sich, wie Leute, die bereits im Berufsleben stehen.
    Wir fördern also das arbeitslose Anspruchsdenken und Konsumverhalten von Jugendlichen.
    Oder man legt das Kindergeld zur Seite für den Urlaub.
    Das alles kann aber nicht vom Steuerzahler finanziert werden.
    Wo ist denn die Eigenverantwortung? Muß heute alles und jedes vom Staat also vom Steuerzahler finanziert werden?

    • 08.03.2013, 10:10 Uhrhermann.12

      Kleine Korrektur, Reiche erhalten kein Kindergeld, weil dies mit der Steuererleichterung aus den Kinderfreibeträgen verrechnet wird und somit das Kindergeld absorbiert wird. Und die Steuerfreistellung des Existenzminimums von Kindern ist verfassungsrechtlich unanfechtbar.
      Das Elterngeld halte ich aber ebenfalls für eine Fehlsteuerung, zu mal am Anfang Kinder die geringsten Kosten verursachen und gerade dann die meiste Förderung wegfällt, wenn sie am teuersten sind und immer teurer werden auch dank staatlicher Minderleistungen bei Schule, Studiengebühren und Ausbildungskosten verschulter Ausbildungsgänge von 14 bis zum Auszug.

      Das manche Kinder ihr Kindergeld zur freien Verfügung erhalten ist weniger ein Problem des Kindergeldes als überhöhter und immer mehr privilegierter Einkommen, die andere mit prekären Beschäftigungsverhältnissen bezahlen. Das über den Entzug des Kindergeldes zu kompensieren würde nur die völlige prinzipienlose Willkürlichkeit befördern. Es ist wichtig die jeweiligen Probleme bei ihren Ursachen zu fassen und sich nicht ständig mit Kompensationsgeschäften ablenken zu lassen, die am Ende wegen ihrer Prinzipienlosigkeit immer der staatlichen Willkür ausgeliefert sind.

      H.

  • 05.02.2013, 16:05 Uhrstaatsbuerger

    Ausnahmsweise hat Frau Schröder einmal recht: Familienpolitik kann man nicht mit den Maßstäben von Industrieinvestitionen messen; schließlich handelt es sich hier um Menschen. Völlig unrecht hat Frau Schröder allerdings mit dem Ehegattensplitting: Damit wird ausschließlich die klassische Familie (er verdient, sie bleibt zuhause) unterstützt, und das zudem sozial noch völlig ungerecht (je höher das Einkommen, desto höher der Vorteil). Natürlich darf das Existenzminimum nicht besteuert werden, weshalb Verheiratete bei gleichem Einkommen zurecht weniger Steuern bezahlen müssen als Ledige. Dafür würde aber völlig ausreichen, das zu versteuernde Einkommen um das Existenzminimum zu kürzen.

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