Rennstrecke in der Eifel
Insolvenzverfahren am Nürburgring eröffnet

Für den pleite gegangenen Nürburgring ist jetzt förmlich das Insolvenzverfahren eröffnet worden. Bei dem Verfahren haben sich die Eigentümer zum Ziel gesetzt, die bekannte Formel-1-Strecke neu zu vermarkten.
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NürburgDas teilte der Direktor des Amtsgerichts Bad Neuenahr-Ahrweiler, Jürgen Powolny, am Freitag mit. Bisher gab es nur ein vorläufiges Verfahren. Die Insolvenz der legendären Rennstrecke in der Eifel hatte den rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck (SPD) unter Druck gebracht. Eine dreistellige Millionensumme an Steuergeld könnte wegen des als überdimensioniert geltenden Ausbaus verloren sein.

Es handelt sich um eine Insolvenz in Eigenverwaltung. Dabei wird vom Gericht kein Insolvenzverwalter, sondern ein Sachwalter bestellt. Unter dessen Aufsicht darf der Schuldner die Insolvenzmasse verwalten und über sie verfügen. Ziel ist die Neuvermarktung der Rennstrecke.

 
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Rennstrecke in der Eifel: Insolvenzverfahren am Nürburgring eröffnet"

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  • @ SayTheTruth,
    er hat das Geld erhalten und er hat das Geld an seine Fraue/Kinder/ Eltern/ usw gespendet.
    Wo ist das Problem?
    Letzter Satz = Ironisch!

  • Warum soll jetzt gelingen, was vorher nicht gelang? Der Nürburgring wird bleiben, was er war: ein Fass ohne Boden. Ohne weiteres Geld vom Steuerzahler werden die Gläubiger keinen Cent sehen. Irgendwann wird das Ding stillschweigend beerdigt werden, die Rennstrecke bleibt eventuell als Einziges übrig (allerdings auch dauerhaft defizitär) und bis dahin verdienen der Verwalter und die übrigen Retter noch ordentlich Geld damit.
    Eine Einstellung des Verfahrens mangels Masse wäre wenigstens ehrlich gewesen. So aber bekommt Herr Beck vom AG die Möglichkeit geboten sich still und unauffällig vom Acker zu machen.

  • Herr Steinbrück hat wohl alles Geld genommen, das er kriegen konnte. So einen "Mammon-König" kann man doch nicht als Kanzler gebrauchen ! Durch seine Adern fliesst nur Geld !

    "Politik
    Vortrag für Bochumer Stadtwerke
    Schriftwechsel entlastet Steinbrück

    "... SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück steht in der Kritik: Für einen Vortrag bekommt er 25.000 Euro Honorar – unter dem Vorbehalt, dass er die Summe spendet. Das behaupten zumindest seine Auftraggeber. Jetzt wird ihm vorgeworfen, das Geld absprachewidrig für sich behalten zu haben. Doch womöglich wusste Steinbrück überhaupt nichts von der Spendenauflage. ..."

    Spendenbetrug, Bestechung aus Bochum ? Herr Steinbrück ? KLÄREN SIE AUF !

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