Die SPD will die Renten stabil halten, und die Arbeitgeber sollen sich wieder zur Hälfte an den Kassenbeiträgen beteiligen. Das sind gewichtige Erfolge für die Sozialdemokraten – doch die Maßnahmen werden sehr teuer.

Kommentare

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  • Wenn man sich die ganze Dummheit der Postings hier ansieht, denkt man: die Deutschen haben wirklich keine richtige Regierung verdient.

    Am besten: irgend einen Kasperl schicken, der wie eine Kartoffel mit Bluthochdruck aussieht, a Maß Bia anzapfen, und dann Losblubbern, gegen die Kümmels und die Faulen. Das passt schon.

  • Diese neue GroKo wird, wie vorhergesagt, mit einem neuen "weiter so Gewurschtel" weiter so machen. Merkel: "Nach mir die Sintflut. Hauptsache ich bleibe Kanzlerin."

  • Warum die Mütterrente ein „Geschenk“ sein soll erschließt sich mir nicht. Bei der Rentenversicherung gibt es doch sowas wie einen Generationenvertrag:

    Die aktuelle Generation zahlt die Renten für ihre Mütter und Väter und „macht“ die nächste Generation, die dann wieder die Renten für sie zahlt.

    Es gibt sicherlich eine Menge Gründe, warum Paare / Frauen heutzutage im Job bleiben und sich mit Kindern schwer tun: prekäre Jobs, befristete Jobs, Babypause, kaum Möglichkeiten aus Teilzeitjobs wieder in Vollzeitjobs zu kommen, und, und, und …

    Das Problem (vor dem unsere Politiker seit langem die Augen verschliessen) ist nur, dass diese Frauen am Ende ihres Arbeitslebens eine auskömmliche Rente haben, während die Frauen, die den Generationenvertrag am Laufen halten am Ende ihres Arbeitslebens – besonders, wenn sie mehrere Kinder großgezogen haben – eine Rente auf Sozialhilfeniveau haben.
    Da muss dann der „Familienernährer“ ran. Und wenn es den nicht (mehr) gibt, hat die Mutter halt Pech gehabt.

  • Die Mindestrente wird also in München und Hamburg höher sein als in Brandenburg ..
    Das nennt sich nicht Mindestrente, sondern bedarfsorientierte Sozialhilfe, vulgo Stütze wie gehabt.

  • Wenn Nahles & Co. sich freuen, wird´s teuer für den Steuerzahler.

  • Stabilisierung von Verarmung und Unterversorgung sind Merkmale des Sozialismus. Dafür bekommen "die Menschen" schöne Reden, Sprüche und neue Bezeichnungen für Altbekanntes.

  • Mal abwarten wieviel Demokratie in der S P D steckt um das abzusegnen ?
    Allerdings sind bei Regierungsbeteiligung die Zugänge zu diversen Finanztöpfen
    sehr überzeigende Argumente .

  • Das Bild sagt alles. Übrigens beteiligen sich die AG nicht zur Hälfte an den Kosten der Krankenversicherung. Für Unternehmen sind Sozialversicherungsbeiträge Kosten, wie der Bruttolohn auch. Wie sich diese letztendlich zusammen setzen, ist egal. Wenn die Lohnkosten nicht verdient werden, gibt es den Arbeitsplatz bald nicht mehr. Wer wird diese Lohnkosten wohl durch seine Arbeit verdienen müssen? Ein toller Erfolg der nächsten Groko.

    @ Frank Konrad12.01.2018, 14:51 Uhr
    Das kostet nicht nur ein Vermögen, sondern verursacht auch enorme unüberschaubare soziale Kosten. Wer es sehen wollte, konnte es von Anfang an sehen. Viele wollen es immer noch nicht.

  • Teure Sozialpolitik? Ich denke hier sind andere Posten wesentlich teurer. Ich zitiere Prof. Raffelhüschen aus dem Focus:
    "„Zuwanderungswelle kostet ein Vermögen“
    Beim Thema Migration habe sich Deutschland tatsächlich „naiv angestellt", kritisiert der Finanzwissenschaftler. "Die Zuwanderungswelle kostet ein Vermögen. Das wird jetzt immer klarer."

  • Die Fröhlichkeit dieser Personen ist umgekehrt Proportional zu 90% der Gesellschaft. Sie schaffen das, wir uns leider nur ab.

Mehr zu: Rente und Gesundheit - SPD punktet mit teurer Sozialpolitik

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