Renteneintrittsalter: Biedenkopf fordert mehr Flexibilität

Renteneintrittsalter
Biedenkopf fordert mehr Flexibilität

Der CDU-Politiker Kurt Biedenkopf hält die von der Bundesregierung geplante Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre für unzureichend.

dpa BERLIN. „Man sollte das Renteneintrittsalter nicht als absolute statistische Grenze sehen, sondern als versicherungsmathematisch definierten Berechnungszeitpunkt. Wer später in Rente geht, bekommt eine höhere Rente, wer früher geht, bekommt entsprechend weniger", schlägt der frühere sächsische Ministerpräsident in einem am Sonntag vorab veröffentlichten Interview der Zeitschrift „Super Illu“ vor.

Kritik von den Gewerkschaften, wonach die Rente mit 67 eine „verkappte Rentenkürzung“ ist, hält Biedenkopf für richtig. „Das ist sie ja auch. Deswegen wäre es ehrlicher, die Politik würde den geburtsstarken Jahrgängen, die davon betroffen sind, gleich sagen: Ihr könnt die bisher versprochene Rente nicht mehr erwarten“, erklärt der CDU-Politiker und betont: „Es liegt doch auf der Hand, dass eine Generation, die 30 Prozent weniger Kinder hat als die vorhergehende, von diesen Kindern nicht erwarten kann, später einmal 30 Prozent höhere Lasten zu tragen.“

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