Renteneintrittsalter
Neuer Streit in der Koalition

Nach der Gesundheitsreform nun die Rente: In der großen Koalition soll es nach Presseberichten Streit über die Rente mit 67 geben. Um die Kritik der Gewerkschaften zu mildern, wolle die SPD großzügige Sonderregelungen für Erwerbsunfähige durchsetzen.

HB BERLIN. Danach sollen die Altersgrenzen für langjährige Versicherte, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten können, auf dem heutigen Stand eingefroren werden. Wer 35 Jahre Rentenbeiträge gezahlt hat, könnte danach mit 63 abschlagsfrei in Rente gehen. Scheidet jemand mit 60 oder vorher aus gesundheitlichen Gründen aus dem Berufsleben aus, betrügen die Abschläge wie heute rund elf Prozent des Rentenniveaus. Das berichtet der „Spiegel“.

Die Union dagegen wolle die Altersgrenzen für Erwerbsunfähige im selben Rhythmus heraufsetzen wie bei der normalen Altersrente. Andernfalls, so fürchteten ihre Experten, gäbe es eine Massenflucht in die Erwerbsminderungsrente. Laut „Spiegel“ soll das Arbeitsministerium detaillierte Modellrechnungen zu den Vorschlägen vorlegen.

Im Februar erst hatte die große Koalition beschlossen, die Rente mit 67 wesentlich schneller einzuführen als bislang geplant. Danach soll die Altersgrenze zwischen den Jahren 2010 und 2029 schrittweise von heute 65 auf 67 Jahre angehoben werden.

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