Reserven: Bundesbank will deutsches Gold zurückholen

Reserven
Bundesbank will deutsches Gold zurückholen

Nach der Gründung der Bundesbank wurden große Teile der deutschen Goldreserven aus Sicherheitsgründen bei den Alliierten deponiert. Nun soll das Gold aus New York und Paris zurückgeholt werden.
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FrankfurtDie Bundesbank hat ein neues Konzept ausgearbeitet, wo sie künftig ihre Goldreserven lagern will. Nach Informationen des Handelsblatts sieht dieses Konzept, das am kommenden Mittwoch bekanntgegeben werden soll, vor, den heimischen Standort aufzuwerten, in New York dafür weniger Gold zu lagern und überhaupt kein Gold mehr in Paris zu horten.

Damit reagiert die Notenbank auch auf einen Bericht des Bundesrechnungshofes, der die Jahresabschlüsse der Bundesbank prüft und ihr empfohlen hatte, ein aktuelles Lagerstellenkonzept zu erstellen und zu dokumentieren.

Derzeit lagert das Gold der Bundesbank ihren Angaben zufolge in New York, London, Paris und Frankfurt. In der amerikanischen Notenbank Fed lagern 45 Prozent der insgesamt 3.396 Tonnen Gold, in der Bank of England in London 13 Prozent, in der Banque de France in Paris elf Prozent und im Hauptsitz in Frankfurt 31 Prozent. Diese Verteilung soll sich nun ändern.

Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele hatte bereits vergangenen Herbst gesagt, es gebe keinen zwingenden Grund mehr für eine Lagerung in Frankreichs Hauptstadt. Ursprünglich hatte die Bundesrepublik zur Zeit des Kalten Krieges und der deutschen Teilung aus Sicherheitsgründen ihr Gold auf verschiedene Partnerländer, so auch Frankreich, verteilt. Dieses Argument gilt nicht mehr. Gegen Paris spricht noch ein weiteres Argument: Anders als in London oder New York bekäme die Bundesbank im Falle einer Weltwährungskrise keine Devisen.

Kommentare zu " Reserven: Bundesbank will deutsches Gold zurückholen"

Alle Kommentare
  • Sehr geehrter Herr Stock,

    das ist ein interessanter Trick,den Verkauf des Staatsgoldes zu fordern um festzustellen,daß es aus Wolfram ist.Die Buba wird deshalb dem Verkauf nie zustimmen,gleich wie hoch er Preis auch ist.
    Die Gefahr ,daß der Goldpreis bei einem Verkauf einbricht dürfte nicht sehr hoch sein.Für uns wäre das eine Gelegenheit unser Bargeld günstig in Gold umzuschichten,also durchaus positiv.
    Ihre Argumentation,daß man Gold nur anschauen könne ,kann nicht ganz stichhaltig sein.Immerhin hat sich der Wert seit 2001 versechsfacht.Mit Aktien wäre das nicht möglich gewesen.Mit Anleihen schon gar nicht ,über Griechenanleihen reden wir gar nicht.
    Ob unsere Politiker bei einem Verkauf das Geld sinnvoll einsetzen,darf getrost bezweifelt werden.Bisher haben sie das Gegenteil vielfach bewiesen.Man sollte ihnen also weder Geld noch Gold anvertrauen.

  • oha der typ im video hat sie nicht alle! er will tatsächlich sachwert in wertlose schuldscheine umwandeln. festen wert der papiergeld inflation aussetzen.soll ers doch ins meer kippen dann hat nicht ganz so viel wertverlust.geld sind schuldscheine. ein 10 euroschein ist kein wert von plus 10 sondern eine vorderung von 10 also minus. jeder der geld hat hat schuldleistung aufgekuaft.jeder der schulden hat hat einen wertbetrag. die welt ist verdreht aber das wird sich bald alles ergeben


  • Rechner: Wohl Griechenlandanleihen gekauft ?

    Vielen Dank für ihre Müh, Blasen können Sie zweifellos, vom Tuten gleichwohl keine Ahnung. Siehe ihre Kommentare zur glorreichen Schäuble-Eurorettung... Technokrat halt. Welch höfischer Zigarrenabbeisser..

    Wir bleiben im Rohstoffsektor und zocken kräftig weiter .

  • 'lensoes' sagt
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    China kauft, Goldman Sachs und Hedgefonds ebenfalls, Südafrika`s Minenindustrie kommt derzeit wegen Demonstrationen ( Zielsetzung Aufkauf durch große asiatische Investoren, z.B bei Harmony Gold) unter Druck etc....
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    Und weil der kleine 'lensoes' zu wissen glaubt was die "Großen" machen, versucht er ihnen nachzutun.

    Prust!

    Mit Nachäfferei ist man leider meistens zu spät dran.

    +++

    'lensoes' sagt
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    Hocken Sie sich mal in einen Taunus-Bankerkreis und verfolgen deren privaten Anlagen.
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    Von Bankstern kann man lernen, wie man Geld vernichtet.

    Da haben Sie sich ja schöne Vorbilder ausgesucht.

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    'lensoes' sagt
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    Verschonen Sie mich bitte mit kleingeistigen CDU Kämmererdenken.
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    Verschonen Sie uns lieber mit Ihren großkotzigen Dummheiten.

    +++

    'lensoes' sagt
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    Wir befinden uns nicht in Klippschulen deutscher Hasenparteivereine.
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    Ihr "Beitrag" ist offensichtlich von der Klippschule für Dummzocker inspiriert.

    Mir egal - die Belohnung für Ihre Dummheit und Großmäuligkeit holen Sie sich an den Märkten schließlich selber ab.

    Wohl bekomm's!


  • Rechner, machen wir`s kurz und bündig.

    China kauft, Goldman Sachs und Hedgefonds ebenfalls, Südafrika`s Minenindustrie kommt derzeit wegen Demonstrationen ( Zielsetzung Aufkauf durch große asiatische Investoren, z.B bei Harmony Gold) unter Druck etc....

    Verschonen Sie mich bitte mit kleingeistigen CDU Kämmererdenken. Hocken Sie sich mal in einen Taunus-Bankerkreis und verfolgen deren privaten Anlagen.

    Schluss nun mit lustig und kleinkarierter Argumentation.
    Wir befinden uns nicht in Klippschulen deutscher Hasenparteivereine.

  • The man in the video above obviously has no idea as to why the Bundesbank holds gold in the first place. Why sell something that is of real value in order to obtain something that is realistically of no real value.....paper money.

    Germany does not have to look too far back through history to know that fiat currency can sometimes become completely worthless.

    I just hope that this is not simply Bundesbank talk and that they REALLY get the gold back. There is a good chance that they will simply do some sort of central bank deal with the FED and the gold will stay right where it is (if it is actually there, that is).

  • 'lensoes' sagt
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    Aus 135 MRD wachsen schnell 700 Mrd.
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    Und wieso sollte der Goldpreis um 400% steigen?

    Weil Sie sich das so wünschen?

    ...

    Der Goldpreis ist im Vergleich zu den Förderkosten jetzt schon überhöht.

    Und was passiert, wenn die Notenbanken und Goldspekulanten des Glanzmetalls überdrüssig werden, konnte man zwischen 1980 und 2000 schön beobachten.

    Vergessen Sie nicht - mit dem ganzen in Tresoren angehäuften Gold könnte man den tatsächlichen Goldverbrauch etwa 50 Jahre lang decken.

    +++

    'lensoes' sagt
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    Reicht dann für ihre Beamtenpension....
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    Ich habe keinerlei Anspruch auf eine Beamtenpension.

  • GoldJungs aus Berlin-Steglitz, aufgepasst, da kommt jetzt eine lukrative Fracht über die Grenze.
    Ein Tunnelsystem bedarf es nicht...
    Viel Erfolg!!

    HHochDrei

  • 3396 Tonnen Gold, also knapp 40 Lastwagen-Ladungen voll besitzt Deutschland.

    schreibt herr stock

    wären 84,9 tonnen pro lastwagen....

    meinen sie die riesen muldenlastwägen in den erzminen?
    http://auto.howstuffworks.com/biggest-truck-in-the-world.htm

    denn die auf europäischen strassen derpacken 22 tonnen also ein viertel
    http://www.mueller-transport.ch/03348f99380cc1244/03348f99380cc5650/index.html
    für einen redakteur einer wirtschaftszeitung sollten richtige zahlen kein problem darstellen, oder?

    bissl mehr hausverstand, auch beim newsletter schreiben wünscht sich

    der pensionist


  • Lieber Rechner , wir verstehen uns miss.

    Die Pensions-/Rentenbauchkostenentwicklung sprengt selbst ohne Eurokrise dann leere Fässer. Lassen Sie sich nicht veräppeln, ich moechte nur nicht, dass blinde "Krieger dieser Euromanagementkrise" gierige Pfoten auf das Golddepot legen.
    Briten verhökerten mal einen Teil ihres Bestandes für billiges Geld. Angesichts der Schuldenkrise jagen Hedgefonds das Metall noch in respektable lukrative Höhen. Beobachten Sie mal China/Indien und deren Einkaufspräferenzen, auch Russland gilt es zu nennen.

    Aus 135 MRD wachsen schnell 700 Mrd. Reicht dann für ihre Beamtenpension....

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