Riesen-Sparpaket
Hessens Beamte müssen länger arbeiten

Hessens Beamte müssen wegen der Haushaltsnöte des Landes länger arbeiten. Ihre Arbeitszeit werde von 38,5 Stunden je nach Lebensalter auf bis zu 42 Stunden angehoben, kündigte Ministerpräsident Roland Koch (CDU) am Dienstag in Wiesbaden an.

HB/dpa WIESBADEN. Die Arbeitszeitverlängerung gehöre zum „größten Sparpaket der hessischen Geschichte“, mit dem die Landesregierung auf wegbrechende Steuereinnahmen und steigende Kosten reagiere.

Das Land muss nach Darstellung Kochs im Haushalt 2004 rund eine Milliarde Euro sparen. Mit der Arbeitszeitverlängerung soll ein „Produktivitätsgewinn“ von etwa 4750 Stellen erreicht werden. Mit der Zusammenlegung von Behörden will Koch noch einmal 5000 Stellen einsparen. Weiterhin geplant sind eine Kürzung des Weihnachtsgeldes, der Abbau der Landessubventionen um ein Drittel und eine Erhöhung der Gebühren um zehn Prozent.

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