Risiko für die Euro-Zone

Ratingagentur warnt vor AfD

Die AfD legt in Umfragen weiter zu. Der Aufstieg der Euro-Kritiker schreckt die Finanzmärkte auf. Eine Ratingagentur warnt vor dem Einfluss von AfD-Chef Lucke und seiner Partei. Die AfD selbst verbucht das als Erfolg.
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Auf der Erfolgswelle: AfD-Chef Bernd Lucke kommt mit seiner Partei in Umfragen bundesweit auf zehn Prozent der Stimmen. Quelle: AFP

Auf der Erfolgswelle: AfD-Chef Bernd Lucke kommt mit seiner Partei in Umfragen bundesweit auf zehn Prozent der Stimmen.

Berlin, DüsseldorfEine Ratingagentur schlägt Alarm: Standard & Poor’s (S&P) sieht die Stabilität der Euro-Zone gefährdet. Doch diesmal kommt die Gefahr nicht aus Griechenland oder Spanien, sondern mitten aus Deutschland. Die eurokritische Alternative für Deutschland (AfD) könne zum Risiko für die gesamte Währungsunion werden, vermuten die Bonitätswächter in einer aktuellen Analyse. Was als Warnung an Investoren gedacht ist, wird bei den Eurokritikern als Erfolg gefeiert. Sie kommen ihrem Ziel ein gutes Stück näher.

„Die wachsende Unterstützung für die AfD ist ein neuer Faktor, den die Kreditmärkte beobachten müssen“, sagt Moritz Kraemer, Chefanalyst von S&P in Deutschland. Die Programmpunkte der Partei – Auflösung der Euro-Zone, Rückkehr zu nationalen Währungen, Begrenzung der staatlichen Kreditaufnahme sowie mehr Kompetenzen für Nationalstaaten – hätten die deutschen Steuerzahler „wachgerüttelt“. Das wiederum dürfte Folgen für Investoren und die Krisenstaaten in Europa haben.

Dass sich eine Ratingagentur mit der politischen Landschaft innerhalb von Staaten befasst, ist nicht ungewöhnlich – es ist ein Mosaikstein bei der Bewertung von Bonitätsrisiken. Dennoch überrascht, wie deutlich sich S&P jetzt zu einer einzelnen Partei in Deutschland äußert. Das unterstreicht, welche Bedeutung die Ratingagentur diesem Thema zumisst. Für die AfD könnte es kaum eine bessere Werbung geben. Und daher ist es auch kein Wunder, dass sich die Partei selbst bestätigt sieht: „Die Ratingagentur S&P hat uns mit dieser Studie bescheinigt, dass wir die Nachfolge des Wirtschaftsflügels der CDU und FDP angetreten haben“, sagte AfD-Vize Hans-Olaf Henkel dem Handelsblatt (Online-Ausgabe). „Es wird Zeit, dass die Wirtschaftsvertreter dies auch zur Kenntnis nehmen.“

Die eurokritische Partei erlebt gerade einen beachtlichen Aufstieg: Nach einer am Dienstag veröffentlichten Forsa-Umfrage kann sie bundesweit auf etwa zehn Prozent der Wählerstimmen zählen. Im Vergleich zur Vorwoche verbesserte sich die Partei demnach um drei Prozentpunkte. Die AfD hatte bei den Landtagswahlen Ende August und Mitte September in Sachsen 9,7 Prozent erreicht, in Thüringen waren es 10,6 und in Brandenburg 12,2 Prozent.

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55 Kommentare zu "Risiko für die Euro-Zone: Ratingagentur warnt vor AfD"

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  • haltet den Dieb!

    S+P was fällt mir dazu ein
    einflussnahme auf alles was geld und macht in händen einzelner sichert
    seriosität auf alle fälle nicht

    DB
    war die DB in letzter zeit nicht die die am meisten für gerichtsvergleiche oder verurteilungen zurückstellen oder gar ausgeben musste?
    steht der chef nicht gerade vor gericht

    Aber auch für die AFD wird gelten
    wenn an der macht
    dann
    "was kümmert mich mein geschwätz von gestern"
    sind es "ehren"leute(?),
    mir schein nicht
    sondern scheinbar gescheiterte (z.b. in anderen parteien)
    stammen also aus dem system
    das macht sie dann wieder zu gewöhnlichen politniks
    und vorhersehbar

  • Amerikas offene Kriegserklärung an Deutschland. Wer nicht das tut, was die USA will, der muss bluten. Zunächst mal dadurch, dass es schwerer gemacht wird, günstig an Kredite des internat.Kapitalmarktes zu gelangen. Wer andere zum Sparen anregt, weil er selbst schon massiver Nettozahler ist, müssen die üblen Folgen politischer Unbotmäßigkeit drastisch vor Augen geführt werden, So masiv unter Druck gesetzt verhandelt man ja gern auch weiter über TTIP und nimmt die nächste räuberische Erpressung hin. Solche Freunde und Verbündete brauchen wir!

  • Die Stabilität der Euro-Zone ist offenbar nur durch die Bereitschaft der Deutschen, sich Plündern zu lassen, gegeben! Ich hoffe, daß diese Bereitschaft verschwindet, BEVOR unser Vermögen verschwunden ist!

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Sie schreiben einen Krampf zusammen.

  • Die Angst der Spekulanten vor der AfD
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    Eine Ratingagentur schlägt Alarm: Standard & Poor’s (S&P) sieht die Stabilität der Euro-Zone gefährdet. Doch diesmal kommt die Gefahr nicht aus Griechenland oder Spanien, sondern mitten aus Deutschland. Die eurokritische Alternative für Deutschland (AfD) könne zum Risiko für die gesamte Währungsunion werden, vermuten die Bonitätswächter in einer aktuellen Analyse. Was als Warnung an Investoren gedacht ist, wird bei den Eurokritikern als Erfolg gefeiert. Sie kommen ihrem Ziel ein gutes Stück näher.

    Wenn die Spekulanten das Wort AfD hören, verfallen sie in Schnappatmung. Nachts wachen sie dann schweißgebadet auf.
    Das jetzt Standard & Poor’s vor der AfD warnt, sagt schon alles. Standard & Poor’s sieht also die Eurozone gefährdet.
    Der Euro war den Amis doch immer ein Dorn im Auge.

    Herzlichen Glückwunsch AfD, das habt ihr gut gemacht.
    Die Esperantowährung Euro muss weg!

  • Ratingagenturen sind nicht dumm oder wenig informiert, sie machen seit je her Klientelpolitik für die Kapitalseite, von der sie dafür ja auch bezahlt werden. Das wissen wir nicht erst seit der letzten Finanzkrise in USA, die keine der Ratingagentur „vorausgesehen“ hat. Das Problem in Europa ist ja bekannt: Internationale Investoren verlassen sich auf die Zusagen Draghis und hoffen auf abenteuerliche Renditen aus Schrottpapieren. Eine Entwicklung, die übrigens beschleunigt weiter geht, denn wie soll man auch anders Konjunkturen „erzeugen“ als das man Europa mit Geld und Schulden überschwemmt. Das Europa den Bach runter geht, pfeifen doch schon alle Spatzen von den Dächern. Und das diese Entwicklung beschleunigt vorangeht, seit dem man dem G 30- Mann Draghi einen weiteren Lakaien des Großkapitals in der Figur des Machiavelli des Geld-Großherzogs von Luxembourg, Jean Claude Juncker, an die Seite stellt, ist auch kaum noch ein Geheimnis. Neu und unerklärlich ist für mich als AfD-Mitglied nur, das man eine bereinigende Wirkung der AfD zutraut, etwa wegen der Wahlergebnisse in einigen ostdeutschen Ländern? Doch wohl mehr aus Angst vor den Investoren, die denen den Geldhahn zudrehen könnten.

  • Wissense eijentlich, dass die NSDAP sui generis ein Proletenladen war?

    Aufwachen: sowas könnense an jeder Bahnhofsecke als Wachturm verkauft sehen.

    Sie Schlafmaus: wir sind alle recht wach, nur Sie scheinen noch zu pennen.

  • Ratingagenturen sind nicht dumm oder wenig informiert, sie machen seit je her Klientelpolitik für die Kapitalseite, von der sie dafür ja auch bezahlt werden. Das wissen wir nicht erst seit der letzten Finanzkrise in USA, die keine der Ratingagentur „vorausgesehen“ hat. Das Problem in Europa ist ja bekannt: Internationale Investoren verlassen sich auf die Zusagen Draghis und hoffen auf abenteuerliche Renditen aus Schrottpapieren. Eine Entwicklung, die übrigens beschleunigt weiter geht, denn wie soll man auch anders Konjunkturen „erzeugen“ als das man Europa mit Geld und Schulden überschwemmt. Das Europa den Bach runter geht, pfeifen doch schon alle Spatzen von den Dächern. Und das diese Entwicklung beschleunigt vorangeht, seit dem man dem G 30- Mann Draghi einen weiteren Lakaien des Großkapitals in der Figur des Machiavelli des Geld-Großherzogs von Luxembourg, Jean Claude Juncker, an die Seite stellt, ist auch kaum noch ein Geheimnis. Neu und unerklärlich ist für mich als AfD-Mitglied nur, das man eine bereinigende Wirkung der AfD zutraut, etwa wegen der Wahlergebnisse in einigen ostdeutschen Ländern? Doch wohl mehr aus Angst vor den Investoren, die denen den Geldhahn zudrehen könnten.

  • Dieses "kinderlose Eulengesicht aus der Uckermark" hat dieses Land verkauft, veraten und ruiniert.

    Jetzt werden die Menschen wach und das gefällt dem establishment nicht.

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