Diskussion: Kommentare zu: Der Streit der Minister um den Ökostrom

Oliver Stock, Chefredakteur Online

Liebe Leserinnen und Leser,

Wir freuen uns auf Ihren Kommentar. Gerne kritisch. Gerne auf den Punkt - von mir aus kurz und schmerzhaft. Auch Lob würden wir annehmen. Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem wirklichen Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie möchten wahrscheinlich auch wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten. Dafür steht die Handelsblatt-Online-Redaktion. Dafür stehe ich.

Ihr
Oliver Stock
Chefredakteur Handelsblatt Online

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  • 17.01.2012, 07:34 UhrEnergieelite

    Allein 2011 summierten sich die Zahlungen auf 13 Milliarden.
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    Erstaunlich das dann immer mehr Solar unternehmen Pleite gehen , Ist das Konzept nicht in Ordnung ? Gibt es Nachholbedarf bei diesen Unternehmen in BWL oder sollten wir einfach nur unsere Verantwortlichen Politiker einen Kurs in diesem nachgefragten Studienfach zwingend vorschreiben ?
    Es kann nicht sein das mit viel Geld (koste es was es wolle )eine Ideologie (denn was anderes ist es nicht ) durchgeprügelt wird und das Wirtschaftliche und Soziale Desaster zieht am Konjunktur himmel auf, wie eine riesige Gewitterfront .
    Natürlich müssen wir gegensteuern ! Natürlich muss das EE Gesetz überarbeitet und angepasst werden und dem Bürger muss der freie Zugang und die freie Wahl seines Versorgers ermöglicht werden .
    Leben wir etwa nicht in einem Europa ohne Grenzen ?

  • 17.01.2012, 08:41 UhrAnonymer Benutzer: Satiriker

    Röttgen gegen Rösler!
    zwei Bettvorleger wollen Löwe spielen!

  • 17.01.2012, 08:52 UhrAnonymer Benutzer: vandale

    Die Kosten des EEG betragen aktuell 17,2 Mrd. €/a. Hiervon zieht der Journalist 4 Mrd. € für einen Vermarktungswert ab. Letzteres ist unstatthaft als die Kosten für zusätzliche Regelenergie nicht berücksichtigt werden. Hinzu addieren sich die Kosten für den Netzausbau. Für den Verbraucher addieren sich Steuern, Abgaben, Vertriebskosten, Marge und MwSt., so dass die Kosten für den Verbraucher weit über den 3 1/2 c/kWh liegen.

    Die Politiker lieben es Lasten in die Zukunft zu strecken und so werden die Subventionen für "Erneuerbare Energien" über 20 Jahre gestreckt. Die Solarzelle des Jahres 2010 erhält bis 2030 Subventionen, usw. Damit werden die Kosten in den kommenden Jahren nicht sinken. Jede zusätzliche Solarzelle erhöht die Subventionslast. Die Kosten des EEG steigen ähnlich einer gemsichtquadratischen Gleichung.

    Die Massnahmen der Politiker die EEG Umlage zu senken, Schliessung der umweltfreundlichen Kernkraftwerke, Betriebskosten ca. 1,5 - 2 c/kWh, Verteuerung des Kohlestroms mittels CO2 Zertifikaten erhöhen den allgemeinen Strompreis und sollen die Differenz zum Oekostrompreis reduzieren. Aufgrund des rasanten Anstiegs dürfte dies schwierig werden.

    Vandale

  • 17.01.2012, 11:39 UhrAlanka

    Zitat: "Nach dem Aus von acht der 17 AKW greift Deutschland verstärkt auf Stromimporte aus Ländern wie Frankreich, Polen und Tschechien zurück, ist 2011 insgesamt aber Nettoexporteur geblieben."

    Das mit dem Nettoexporteur mag mengenmäßig wohl deshalb stimmen, weil große Mengen des überflüssigen und nicht brauchbaren Windstromes an ausländische Betreiber von Speicherkraftwerken verschenkt werden mussten. Aber wie sieht denn die Handelsbilanz bzw. die Gewinn / Verlustrechnung dazu aus? Konnte Deutschland mit den gehandelten Strommengen auch mehr Einnahmen als Ausgaben erwirtschaften? Das muss bezweifelt werden.

  • 17.01.2012, 12:32 UhrWolfgangPress

    Zwei Doppelnullen stritten sich wohl darüber wer den Titel DreifachNull für sich beanspruchen darf. Diese Auszeichnung geht an Röttgen, den größten Blindgänger den es im Nachkriegsdeutschland je gegeben hat.

  • 18.01.2012, 17:27 UhrAnonymer Benutzer: raff-zahn

    Sonne Wind und Wasser können nur gewinnen und die ewig Gestrigen die uns was von umweltfreundlchen AKWs erzählen werden täglch weniger. Nur ihren Müll den lassen Sie da.

    Deise Bande von Schlafmützen die den Verbraucher jahrzehtelang über dn Strompreis ausgebeutet hat versucht jetzt nen Klassenkampf zwischen PV-Dach-Hausbesitzern und Wohlfahrtsempfängern zu inszenieren. Tatsache ist aber, dass der PV-Dach-Hausbesitzen mit seiner Rendite keine ausländischen Energieversorger schluckt sondern beim Italiener um die Ecke schön essen geht. Nennt sich regionale Wertschöpfung.

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