Rolle des neuen Generalsekretärs noch offen
Benneter-Porträt: "Mann ohne Eigenschaften?"

Seine Nominierung für das zweithöchste SPD-Amt löste auch in der eigenen Truppe Irritationen aus. Selbst gestandene Vorstandsmitglieder konnten mit dem Namen nicht viel anfangen: „Klaus Uwe Benneter, wer ist das?“, lauteten im Februar verblüffte Reaktionen.

HB BERLIN. Seitdem hat sich am geringen Bekanntheitsgrad des neuen SPD- Generalsekretärs nur wenig geändert. Für die meisten Mitglieder ist der 56-jährige Berliner Jurist immer noch ein „Mann ohne Eigenschaften“ und höchstens als alter Kumpel und Tennispartner des Kanzlers ein vager Begriff.

Nach dem Motto „Oben, unten, draußen und wieder drin“ verlief bislang die bewegte Polit-Karriere des gebürtigen Karlsruhers. Als frisch gewählter Juso-Bundesvorsitzender und Vertreter des linken „Stamokap“-Flügels sorgte Benneter 1977 für Furore, als er die Politik des damaligen SPD-Kanzlers Helmut Schmidt als „unsozialdemokratisch“ geißelte. Das Eintreten für Bündnisse mit der DKP brachte ihm den Spitznamen „Benni Bürgerschreck“ ein - und den SPD-Rauswurf.

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