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Rot-Grün im Aufwind: Hamburg weiterhin in Wechselstimmung

Eine gute Woche vor den Bürgerschaftswahlen in Hamburg ist die Stimmung der Menschen an der Elbe weiterhin auf Wechsel gerichtet. Nach einer Umfrage kommen SPD und Grüne derzeit auf eine komfortable Mehrheit. Die CDU dagegen fällt auf unter 25 Prozent.

Sieht wie der künftige Hamburger Bürgermeister aus: Olaf Scholz von der SPD Quelle: dpa
Sieht wie der künftige Hamburger Bürgermeister aus: Olaf Scholz von der SPD Quelle: dpa

HB KÖLN. Eineinhalb Wochen vor der Bürgerschaftswahl stehen in Hamburg die Zeichen auf Wechsel. Die regierende CDU kommt in der Sonntagsfrage der ARD-Vorwahlumfrage auf 23,5 Prozent der Stimmen. Die SPD erreicht 45 Prozent. Die Grünen liegen bei 14 Prozent. Die FDP mit fünf Prozent und die Linke mit 5,5 Prozent müssen um den Einzug in die Hamburgische Bürgerschaft bangen. Die sonstigen Parteien liegen bei sieben Prozent.

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Für die Umfrage hat das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap im Auftrag der ARD-Tagesthemen von Dienstag bis Donnerstag dieser Woche 1.004 Wahlberechtigte in Hamburg telefonisch befragt. Mehr als die Hälfte der Hamburger (60 Prozent) wünschen sich, dass der nächste Hamburger Senat von der SPD geführt sein sollte. Nur 24 Prozent sind der Ansicht, der neue Senat sollte wieder von der CDU geführt sein.

In der Direktwahlfrage liegt Herausforderer Olaf Scholz klar vor Amtsinhaber Christoph Ahlhaus. Könnten die Hamburger den Ersten Bürgermeister direkt wählen, würden sich 55 Prozent für den Hamburger SPD-Chef Olaf Scholz und nur 21 Prozent für Christoph Ahlhaus entscheiden.

Die Mehrheit der Hamburger (56 Prozent) glaubt, dass die Wahlbeteiligung bei der Bürgerschaftswahl sinken wird, weil das neue Wahlrecht zu kompliziert ist. Nur 21 Prozent denken, dass die Wahlbeteiligung steigen wird, weil die Bürger mit dem neuen Wahlrecht mehr Einfluss haben. 18 Prozent sind der Meinung, dass das neue Wahlrecht keinen besonderen Einfluss auf die Wahlbeteiligung haben wird.

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