Rot-grüne Mehrheit in Köln in Gefahr
Jecke Politik am Rhein

In Köln wurde am Dienstag ein Teil der Stimmen, die vor einem Jahr zur Kommunalwahl abgegeben wurden, öffentlich neu ausgezählt. Die CDU befürchtet, dass ihre Stimmen mit denen der SPD vertauscht wurden.
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KölnEin Jahr nach der Kommunalwahl in Köln hat am Dienstag die mit Spannung erwartete Neuauszählung eines einzelnen Stimmbezirks begonnen. Das Ergebnis könnte weitreichende Folgen haben und die rot-grüne Mehrheit im Rat der Millionenstadt kippen. Rund 700 Stimmen im Briefwahlbezirk 20874 werden erneut ausgezählt, nachdem es Hinweise auf Fehler bei der Auszählung im Mai 2014 gegeben hatte.

Die CDU hatte die punktuelle Neuauszählung gerichtlich erstritten. Sie befürchtet, dass Stimmen für CDU und SPD fehlerhaft – nämlich vertauscht – übertragen wurden. Die SPD hatte damals vorne gelegen. Sollte das Ergebnis jetzt korrigiert werden, würde die CDU ein zusätzliches Mandat im Rat erhalten und die SPD entsprechend eines abgeben. Damit wäre die aktuelle Ein-Stimmen-Mehrheit für Rot-Grün in der viertgrößten Stadt Deutschlands verloren.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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