Rot-grüne Regierungsbilanz negativ
Umfrage: Merkel wird immer beliebter

Fast zwei Drittel der Deutschen ziehen einer Umfrage zufolge eine negative Bilanz der rot-grünen Regierungszeit. 62 Prozent sind demnach der Meinung, Deutschland habe sich in den vergangenen sieben Jahren zum Schlechteren verändert.

HB BERLIN. Nur 13 Prozent sehen eine positive Entwicklung. Das geht aus einer TNS-Infratest - Umfrage für das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" hervor. 49 Prozent der Grünen-Anhänger und 26 Prozent der SPD-Anhänger bewerteten die rot-grüne Regierungszeit seit 1998 positiv. 34 Prozent der SPD - und 85 Prozent der Unions-Anhänger sahen eine Verschlechterung. Unions-Kanzlerkandidatin Angela Merkel wird der Umfrage zufolge immer beliebter. Die CDU-Politikerin gewann auf einer von TNS Infratest erstellten Beliebtheits-Skala im Vergleich zum April 10 Prozentpunkte hinzu und damit deutlich mehr als jeder andere Spitzenpolitiker. 63 Prozent sagten, Merkel solle "eine wichtige Rolle" in der deutschen Politik spielen. Damit liegt sie auf Rang zwei hinter Bundespräsident Horst Köhler (72 Prozent) und vor Außenminister Joschka Fischer (58 Prozent) und Bundeskanzler Gerhard Schröder (51 Prozent).

Deutlich vorn liegt Merkel bei der Frage, welchem Politiker man am ehesten Geld für die persönliche Altersversorgung anvertrauen würde. 24 Prozent entschieden sich für Merkel. Dahinter folgten Schröder (12 Prozent), der frühere SPD-Chef Oskar Lafontaine (11 Prozent), Fischer (10 Prozent) und FDP-Chef Guido Westerwelle (9 Prozent). Bei der Frage "Welchen Politiker würden Sie am ehesten auf eine lange Reise mitnehmen?" entschieden sich 19 Prozent für Fischer. Dahinter folgten Schröder (15 Prozent), Merkel (13 Prozent), Lafontaine (11 Prozent) und Westerwelle (8 Prozent).

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