Rot-Rot in Berlin
Berlin hat volle Unterstützung der Bundes-SPD

Gegen die geplante Fortsetzung der rot-roten Regierung in Berlin hat die Bundes-SPD nichts einzuwenden. Die Berliner SPD habe „die volle Unterstützung der Bundes-SPD“, sagte SPD-Generalsekretär Hubertus Heil.

HB BERLIN. Die Landespartei kenne „ihre möglichen Koalitionspartner besser, deshalb mischen wir uns da nicht ein“, sagte Heil der Illustrierten „Super Illu“. Er betonte allerdings, eine Koalition mit der Linkspartei auf Bundesebene komme nicht in Frage.

Linkspartei-Chef Lothar Bisky erwartet schwierige Koalitionsverhandlungen. Er kündigte am Samstag im Deutschlandfunk an, man „werde eine selbstbewusste Politik machen“, weshalb die Gespräche für die SPD „nicht leicht“ würden. Berlins Regierungschef Klaus Wowereit (SPD) hatte die Entscheidung am Freitagabend damit begründet, mit der Linkspartei könne die Einheit Berlins weiter voran gebracht werden.

Eine Koalition mit den Grünen wäre seiner Meinung schwieriger gewesen. Die Grünen-Fraktionschefin im Bundestag, Renate Künast, zeigte sich enttäuscht. Sollte die rot-rote Koalition scheitern, würden die Grünen nicht „den Ausputzer“ spielen. „Dann muss es Neuwahlen in Berlin geben“, sagte sie der „Berliner Zeitung“. Bisky äußerte Verständnis für die Entscheidung der SPD in Mecklenburg-Vorpommern, statt mit der Linkspartei mit der CDU über eine Koalition zu verhandeln. Dies entspreche dem Wahlergebnis.

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