Rückkehr erhofft
Steinmeier will Münte zurück

Außenminister Frank-Walter Steinmeier hofft auf eine Rückkehr des früheren SPD-Chefs Franz Müntefering in das politische Tagesgeschäft.

HB BERLIN. Er wisse nicht, wann Müntefering nach dem Tod seiner Frau die Kraft finde, sich wieder dem politischen Alltag zu widmen, sagte der stellvertretende SPD-Vorsitzende der "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). "Aber natürlich können wir sein Engagement, seine Kreativität und seine Erfahrung in der SPD gut gebrauchen. Und ich hoffe, dass er sie uns zur Verfügung stellt."

Steinmeier bekräftigte, dass die SPD die Frage der Kanzlerkandidatur bis zum Jahresende entscheiden wolle. "Sie werden zu dem Thema noch vor Weihnachten etwas erfahren", sagte er. Die Reformpolitik der Agenda 2010 bezeichnete der Vizekanzler als alternativlos. Die Erfolge wie der Rückgang der Arbeitslosigkeit sprächen für sich. Der Linkspartei warf er vor, sich auf populistische Angstmache zu beschränken. "Im Augenblick mag sie in den Umfragen gut dastehen, aber sie erhebt ja nicht mal den Anspruch, Politik zu gestalten."

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