Deutschland

Trennung wider Willen

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„Diese Bundesregierung ist am Ende“

„Annette Schavan hat das Richtige getan“, erklärte SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles. Der Rückzug zeige aber auch: „Diese Bundesregierung ist am Ende. Zerstritten und schwach torkelt sie ihrem Ende entgegen.“

In einer Mitteilung von FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle hieß es: „Wir respektieren selbstverständlich diese Entscheidung und bedauern, dass die hervorragende und erfolgreiche Zusammenarbeit mit der FDP-Bundestagsfraktion und mir persönlich keine Fortsetzung erfährt“. Schavan habe den Forschungsstandort Deutschland gestärkt.

Bildungspolitik

Die Grünen nahmen den Rücktritt laut Fraktionschef Jürgen Trittin „mit Respekt“ zur Kenntnis. „Sie hätte ihr Amt als Bundesforschungsministerin nicht mehr glaubwürdig ausüben können.“ Schavans Nachfolgerin Johanna Wanka sei gerade wegen ihrer Position zu Studiengebühren in Niedersachsen abgewählt worden. „Offensichtlich ist Abgewähltsein eine hinreichende Voraussetzung, um ins Kabinett Merkel berufen zu werden.“

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Nach Ansicht der Linkspartei erspart der Wechsel eine monatelange Hängepartie. Zu hoffen sei, dass Schavans Nachfolgerin Wanka eine Kursänderung einleite, sagte die forschungspolitische Sprecherin der Linken, Petra Sitte.

106 Kommentare

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  • 21.02.2013, 16:47 Uhrirene

    Nicht schad um die verlogene Doktorin, eine derart schlechte Kultusministerin hatte BW noch nie! Jetzt muessen ihre Fehler alle korrigiert werden.

    Dass man mit einem solchen Schwaflerthema promovieren kann ist ja schon ein Witz an sich...

  • 10.02.2013, 19:38 Uhrcaesar4441

    Aber wer sollte dann die Welt retten ?

  • 10.02.2013, 19:33 Uhrcaesar4441

    Das Wichtige wird woanders entschieden.Germany muß mal wieder den Euro retten.Nur ein paar zig Milliarden ,peanuts.
    Da ist es sehr gut wenn sie die krauts mit Schavan beschäftigen und ob die abgeschrieben hat.Was übrigens unvermeidlich ist.Vielleicht hat sie auch schreiben lassen,wer weiß das schon.

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