Rückwirkend zum 1. Juli
Verdi und IBM einigen sich auf Haustarifabschluss

Die Deutschland-Tochter des Computerkonzerns IBM und die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi haben sich auf einen neuen Haustarifabschluss geeinigt.

Reuters STUTTGART. Die IBM-Beschäftigten in Deutschland erhalten rückwirkend zum 1. Juli 2,0 Prozent mehr Gehalt, wie beide Tarifparteien am Freitag mitteilten. Dazu kommt eine gestaffelte Sonderzahlung von 110 bis 250 Euro, mit der auch der Monat Juni abgedeckt ist.

Der Tarifvertrag läuft bis 31. Mai 2004. Verdi bezifferte das Gesamtvolumen des Haustarifs auf eine Erhöhung von 2,5 Prozent. Der Tarifvertrag gilt zunächst nur für 16 000 Mitarbeiter der IBM Deutschland GmbH, soll aber auch für 6 000 Beschäftigte bei IBM-Tochtergesellschaften übernommen werden. Personalchefin Julia Wiemerslage bezeichnete das Gehaltsabkommen als „gerade noch vertretbar“. Über die effektiven Erhöhungen werde nun mit den Betriebsräten verhandelt. Die meisten Mitarbeiter von IBM werden außertariflich bezahlt.

Um die Zuständigkeit für IBM streiten sich Verdi und die IG Metall seit Jahren. IBM lässt derzeit gerichtlich feststellen, ob sie mit der IG Metall Tarifverträge schließen muss. Während der laufenden Verhandlungen habe man sich informell verständigt, sagte ein Verdi-Sprecher.

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