Deutschland
Rürup sieht große Übersinstimmung mit Herzog

Beim Thema Rente sieht sich der Kanzler-Berater mit der von der CDU eingesetzten Herzog-Kommission in einem Boot.

HB BERLIN. Der Leiter der von der Bundesregierung eingesetzten Kommnission zur Reform der Sozialsystem, Bert Rürup, sieht sich von der so genannten Herzog-Kommission der CDU im Grundsatz bestätigt. "Ich begrüße, dass sich die Herzog-Kommission bei der Rente unseren Vorschlägen angenähert und sie teilweise übernommen hat", sagte Rürup dem Handelsblatt. Für die künftigen Rentenanpassungen werde die gleiche Formel vorgeschlagen. Auch das Renteneintrittsalter solle nun auf 67 Jahre angehoben werden. "Ich begrüße auch, dass die Basisrente, die auch aus Steuern finanziert werden sollte, nur noch geprüft werden soll und damit faktisch gestrichen sein dürfte", sagte Rürup weiter. Das hätte nach seinen Worten zu zu einem schleichenden Ausstieg aus der beitragsbezogenen Rente geführt.

Große Schwierigkeiten habe er aber mit der Rente ohne Abschläge nach 45 Beitragsjahren, sagte Rürup weiter. Das sei eine Verletzung des Äquivalenzprinzips, weil Versicherte, die mit 60 Jahren eine abschlagfreie Rente erhalten, wesentlich länger Altersbezüge erhielten als Versicherte, die mit den gleichen Beitragsleistungen erst mit 63 Jahren in den Ruhestand gingen. Außerdem sei eine solche Regelung teuer und sie benachteilige Frauen, die im Durchschnitt wesentlich weniger Versicherungsjahre nachweisen könnten.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie am Mittwoch im Handelsblatt.

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