Russland-Sanktionen Erste allgemeine Verunsicherung

Deutschlands Exporteure sind von den Russland-Sanktionen zunehmend verunsichert. Das berichten die Industrie- und Handelskammern, bei denen zahlreiche Anfragen zu den Ausfuhrbeschränkungen eingehen.
2 Kommentare
Ein Rüstungsgeschäft von Rheinmetall mit Russland wurde von der Bundesregierung gestoppt. Quelle: Reuters

Ein Rüstungsgeschäft von Rheinmetall mit Russland wurde von der Bundesregierung gestoppt.

(Foto: Reuters)

BerlinDie von der EU verhängten Wirtschaftssanktionen gegen Russland verunsichern deutsche Exporteure nach Einschätzung des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) zusehends. „Man spürt bereits Verunsicherung, besonders bei Mittelständlern“, sagte DIHK-Osteuropa-Experte Tobias Baumann.

Derzeit erhielten die regionalen Industrie- und Handelskammern pro Woche bundesweit etwa 20 Anfragen von Unternehmen dazu, ob ihre Produkte unter die Ausfuhrbeschränkungen fallen. Das Informationsbedürfnis der Firmen sei groß. „Entscheidend ist nicht das Gut an sich, sondern immer der Adressat des Gutes“, sagte Baumann.

Zusätzlich für Verunsicherung hat die Bundesregierung gesorgt, die ein Rüstungsgeschäft von Rheinmetall mit Russland gestoppt hat – obwohl die EU-Sanktionen das nicht vorgeschrieben haben. Dennoch widerrief Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel eine von der schwarz-gelben Vorgängerregierung erteilte Genehmigung für den Bau eines Gefechtsübungszentrums.

  • dpa
Startseite

2 Kommentare zu "Russland-Sanktionen: Erste allgemeine Verunsicherung"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • @ Herr Manfred Zimmer, ich Danke Ihnen für Ihr klares Statement und gehe vollständig konform mit Ihnen.
    Besser als Sie es geschrieben haben, hätte ich es nicht ausdrücken können. Mögen wir hoffen, dass Ihre letzten Sätze vielleicht doch noch möglich sind und das möglichst zeitnahe. Wünsche Ihnen ein angenehmes Wochenende

  • Ein faires Urteil ist in der derzeitigen Propagandalage auf allen Seiten schwer.

    Dennoch kann eines festgehalten werden: Die Wirtschaftsunternehmen sind beiderseits schuldlos!

    Es sind Politiker beider Seiten, die den Wirtschaftsunternehmen Schaden zu fügen. Es sind die Politiker, die eine zunehmende Arbeitslosigkeit, das Elend in vielen Familien billigend in Kauf nehmen. Und dies erfolgt ausgerechnet in der Zeit, in der Sie sich selbst krisenlos eine 10 %ige Diätenerhöhung gegönnt haben.

    Ist das Gerechtigkeit, von der die Parteien im Wahlkampf gedröhnt haben?

    Es sind die Politiker der EU und Nato, die im Ukrainekonflikt zu Lassten der hiesigen Bevölkerung kräftig mitmischen, den Konflikt vielleicht sogar initiiert haben.

    Unabhängige Journalisten sollten den Fall aufklären! Ich denke an einen etwas älteren Journalisten, der es aufgrund seines fortgeschrittenen Alters nicht mehr nötig hat, für einen in Aussicht gestellten Auftrag einer Partei noch die Füße zu lutschen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%