RWE-Versorger
Strompreise sollen erneut steigen

Auf die Energie-Verbraucher in Deutschland kommen nach Medieninformationen zum Jahreswechsel erneut kräftige Preiserhöhungen zu. Demnach wollen große regionale RWE-Versorger entsprechende Anträge stellen.

HB MÜNCHEN. Beim größten deutschen Stromkonzern RWE, der zwölf Millionen Haushalte versorgt, müssten sich viele Kunden darauf einstellen, dass sich ihr Strom einschließlich der künftig höheren Mehrwertsteuer um insgesamt elf Prozent verteuert.

Nach Informationen des Blattes aus dem Konzern wollen große regionale RWE-Versorger entsprechende Anträge stellen. Ein Sprecher der übergeordneten Vertriebstochter RWE Energy sagte dazu allerdings, ein entsprechender Beschluss sei noch nicht gefasst worden.

Auch von den sieben Regionalgesellschaften des RWE-Konkurrenten Eon Energie in Bayern, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hessen, Brandenburg und Thüringen gebe es noch keinen Antrag auf höhere Haushaltstarife. Die von RWE geplanten Erhöhungen würden als Orientierungsmaßstab für die etwa 800 regionalen Versorger in Deutschland gelten.

Unterdessen hat sich RWE zu dem Medienbericht geäußert. Nach eigenen Angaben hat RWE noch keine Beschlüsse über etwaige Strompreiserhöhungen ab Januar 2007 getroffen. „Wir haben noch keine Entscheidungen getroffen“, sagte ein Sprecher von RWE Energy am Dienstagabend. Die Anträge für die ab 2007 gültigen Strompreise würden zu gegebener Zeit gestellt, für Aussagen über die Höhe sei es noch zu früh.

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